Aufforstungsprogramm von Life Forestry als Vorbild für Deutschland

Die deutsche Bundesregierung hat im Jahr 2007 ihre Biodiversitätsstrategie beschlossen. Diese besagt, dass bis zum kommenden Jahr insgesamt 5 Prozent der deutschen Wälder nicht mehr aktiv bewirtschaftet werden sollen, um der Natur wieder ungestörte Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.

Tatsächlich sieht die Bilanz nach fast 13 Jahren bescheiden aus, wie eine Umfrage von Frontal21 zeigt https://www.zdf.de/nachrichten/heute/deutschland-verfehlt-waldschutzziele-frontal-21-102.html . Gerade einmal drei Bundesländer haben das Ziel erreicht, während vor allem die beiden waldreichsten Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg noch deutlich hinterherhinken. Ausgerechnet das von einem grünen Ministerpräsidenten regierte Baden-Württemberg bildet das Schlusslicht in Deutschland.

Während sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (B90/Grüne) mit dem Erreichen von gerade einmal 2 Prozent schon auf einem guten Weg sieht, stellt der baden-württembergische Forstminister Peter Hauk (CDU) das Ziel grundätzlich in Frage. Damit positioniert er sich klar gegen die von seiner Partei einst verabschiedete Biodiversitätsstrategie und weigert sich „flächenhaft Wälder stillzulegen“. Stattdessen setzt er weiterhin auf die schnelle Aufforstung von weiteren Nadelbäumen.

Umwelt- und Naturschützer zeigen sich enttäuscht. Auch weil es sich selbst bei den ausgewiesenen Schutzwäldern nicht etwa um schützenswerte Naturwälder handelt, sondern vielfach einfach nur um unrentable Waldflächen. Der pensionierte Forstdirektor Lutz Fähser mahnt daher, dass sich die Politik nun dringend davon verabschieden müsse, die Forstwirtschaft ausschliesslich auf die Produktion von Holz zu reduzieren.

Dass es auch ganz anders geht, beweist die Life Forestry Switzerland AG mit ihren Aufforstungsprogrammen. Neben den Nutzflächen für die Aufzucht und Produktion des Edelholz Teak, wurden tatsächlich über 30 Prozent der Gesamtflächen als Schutzzonen ausgewiesen. Diese Bereiche sind von jeglicher Bewirtschaftung ausgeschlossen und bleiben komplett naturbelassen. Überwachst und geprüft wird dies in jährlichen Audits vom FSC (Forest Stewardship Council).

Wer also heute in die Teakwälder des Schweizer Holzanbauers Life Forestry investiert, schützt damit zugleich einen artenreichen Regenwald. Gleichzeitig beweist Life Forestry mit seinem ökologisch-nachhaltigen Konzept, welches in den tropischen Ländern Costa Rica und Ecuador umgesetzt wird, dass es trotz der Ausweisung riesiger Schutzzonen gelingen kann, gleichzeitig lukrative Renditen zu erzielen.

Die Auditoren des FSC nehmen nicht nur die Teakflächen, sondern auch die Schutzzonen in Augenschein…
…dazu gehören neben grossen, naturbelessenen Zonen auch besonders schützenswerte Einzelbäume

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