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Mehr als verdreifacht: Holzpreise schiessen in die Höhe

In seinem Wochenrückblick für die KW36 hat das renommierte Finanzportal finanzen.net ein Ranking bezüglich der Entwicklung der Rohstoffpreise erstellt. Klarer Spitzenreiter war der Holzpreis mit einem kometenhaften Preisanstieg von über 125 Prozent. Betrachtet man die Hintergründe, die für diesen immensen Schub sorgten, zeichnet sich ab, dass es sich bei dem Kursaufschwung um keinen temporären Trend handelt.

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Teak-Preise trotz Corona weiterhin stabil

Bedingt durch die weltweit grassierende Corona-Pandemie ist auch der Teak-Handel weitestgehend zum Erliegen gekommen. Einige Händler berichten nun, dass erste Plantagen-Teak-Lieferungen bereits angekommen sind und weiter zu den Endverbrauchern transportiert werden konnten. Von Normalität kann jedoch noch nicht die Rede sein.

Die Preise für Teakholz sind in den letzten Monaten glücklicherweise stabil geblieben und nicht abgestürzt. Das berichten sowohl das Fachportal Teaknet.org als auch die International Tropical Timber Organization (ITTO) in der Ausgabe vom 1. bis 15. Juli 2020 des “Tropical Timber Market Report”.

Ein positives Zeichen für die Life Forestry und ihre Kunden. Während die Teak-Bäume auf den Plantagen in Ecuador und Costa Rica ungeachtet der Pandemie-Situation und der wirtschaftlich höchst unsicheren Zeiten wachsen, haben Pächter weiterhin sehr gute Renditechancen.

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Aufwärtstrend setzt sich fort: Holzpreis legt auch im Mai weiter zu

Während die Preise für Kaffee, Weizen und Soja einen Dämpfer hinnehmen mussten, hat sich der bereits im April gezeigte positive Trend des Holzpreises fortgesetzt. Die Finanzplattform finanzen.net hat 35 Rohstoffe miteinander verglichen, wobei der Holzpreis nach Platz 2 im Vormonat auch im Mai unter den Top 10 zu finden ist.

Wie erwartet, waren es vor allem die Ölpreise, die nach ihrem tiefen Sturz das verhältnismässig höchste Wachstum verzeichnen konnten. Normalisiert haben sich die Zahlen hier jedoch noch immer bei Weitem nicht. Der WTI-Ölpreis stieg zwar um 78,56%, in Anbetracht des Absturzes ist man hier aber noch immer ein gutes Stück von sonst üblichen Marktpreisen entfernt. Der Goldpreis musste sich mit einem Zuwachs von 1,76% begnügen.

Der Holzpreis hingegen konnte nach dem immensen Schub im April von 23,02% nachlegen und auch im Wonnemonat Mai ein Plus von 11,31% einfahren. Bei Handelsschluss des 29. Mai lag der Preis bei USD 367,10 je 1.000 Board Feet, damit wurden wieder die Preise von Mitte Oktober 2019 erreicht. Die ersten Lockdown-Aufhebungen und Versuche, die Weltwirtschaft wieder anzukurbeln, machen sich hier bemerkbar, die Nachfrage steigt und wird, so die Experten-Einschätzung, auch in den Folgemonaten weiter wachsen.

Entwicklung im Mai im direkten Vergleich: Gold (blau), Rohöl WTI (rot) & Holz (grün). Quelle: finanzen.net