Geschlossenen Holzfonds oder Direktinvestments ?

Das Interesse an Holzinvestments scheint gross zu sein, denn immer mehr Emissions- häuser drängen mit geschlossenen Holzfonds auf den Markt. Viele Produkte mit mageren Renditen und hohen Mindesteinlagen richten sich an institutionelle Investoren. Deutlich lukrativer sind dagegen kleinere Direktinvestments für Privatanleger bei Life Forestry Switzerland AG.

Wer kann sich schon Mindestzeichnungsanteile von 500.000.- Euro und mehr leisten? Die Grössenordnung solcher Anteile an Waldfonds zielen vor allem auf institutionelle Anleger. Ein Waldfonds der SEB für rein deutsche Wälder soll dabei 5-8% Rendite bringen. Die KGAL plant einen Fonds mit 5 Mio. Euro Mindesteinlage bei einer Renditeerwartung von 7% und beim Deutschen Waldfonds werden 4 bis 7,5% in Aussicht gestellt.

Privatanleger profitieren vom Holzboom

Doch nicht nur institutionelle, sondern auch Privatanleger können vom Holzboom profitieren. Life Forestry Switzerland AG bietet Holzinvestments für den kleinen Mann bereits ab 3900.- Euro an. Bei einer Rendite von bis zu 12% p.a. und mehr schneidet der Kleinanleger bei Life Forestry sogar deutlich besser ab als bei den Fondsanbietern. Ausserdem handelt es sich bei Life Forestry um ein Direktinvestment, bei dem der Anleger definitiv weiss, welche Bäume ihm persönlich gehören. Per Baumeigentums-Urkunde werden sämtliche Detailangaben mit Nummerierungen und Koordinaten der erworbenen Pflanzen festgehalten.

Es sind jedoch nicht nur die Mindesteinlagen und Renditeprognosen, die ein Holz- investment vom anderen unterscheiden. Da geht es bei genauerer Betrachtung um die Einflussgrössen auf Wachstumsdauer, Holzquantität und -qualität, die letztendlich den Vermarktungspreis und die Rendite bestimmen. Schauen wir mal detaillierter hin:

Deutscher Mischwald

Deutscher Mischwald

Der Forest Invest Waldfonds von SEB investiert nur in deutsche Mischwälder. Unter spezielle Risiken heisst es: „Dazu zählen ein geringeres als geplantes Wachstum der Wälder sowie die Schädigung des Baumbestands durch Käferbefall, Sturm und Waldbrand.“

Da die Nutzungseinschränkungen und Auflagen in Deutschland höher sind als in anderen Ländern, gilt auch eine Rendite von 4 bis 7,5% für den Deutschen Waldfonds als ambitioniert. Solange aber Privatanleger bereit sind für ihren Traum vom eigenen Wald kleine Nachteile und hohe Preise zu akzeptieren, verkaufen sich Fondsanteile auch bei geringen Renditeerwartungen.

Der Vorteil der offenen Waldfonds besteht in der grundsätzlichen Handelbarkeit der Beteiligung, während ein Direktinvestment grundsätzlich als langfristiges Investment gedacht ist. Auch hier ist selbstverständlich ein vorzeitiger Verkauf möglich, jedoch gibt es hierfür keine geregelten Handelsplattformen.

Edelholz in Mittelamerika

Verglichen mit deutschen Wäldern sind die Edelholzplantagen der Life Forestry Gesellschaften eine lukrative Perle des Holzmarktes. Die Tatsache dass Edelhölzer mit einem Anteil von nur drei Prozent des globalen Holzaufkommens zu 15 Prozent des Gesamtumsatzes beitragen, lässt schnell erkennen, dass Edelhölzer auf deutlich profitablerem Niveau angesiedelt sind. Auf den Plantagen der Life Forestry Costa Rica S.A und Life Forestry Ecuador S.A. wird daher nur Teakholz aufgeforstet – das Premiumsegment der Edelhölzer.

Hinsichtlich der Risikobewertung ist das Teakholz dem deutschen Mischwald deutlich überlegen: „es ist witterungsbeständig, wasserabstoßend und feuerfest. Ausserdem ist es resistent gegen Ungeziefer, Schädlinge und Pilze.“

Im tropischen Gürtel von Costa Rica und Ecuador gedeihen auf den Plantagen der Life Forestry Group die Teakbestände besonders schnell und haben nach 15 Jahren bereits eine hervorragende Qualität erreicht. Abgesehen von den optimalen Wachstumsbedingungen für Teakholz gilt Costa Rica als die Schweiz Mittelamerikas und besitzt mit ihrer politischen, ökonomischen und sozialen Stabilität ein solides Umfeld für Investoren.

Life Forestry Plantagen in Costa Rica und Ecuador

Life Forestry Plantagen im tropischen Gürtel von Costa Rica und Ecuador

Jährlich steigender Holzverbrauch

Nicht zuletzt ist der steigende Holzverbrauch bei schrumpfender Waldfläche ein wesentlicher Aspekt für die Entwicklung der Holzpreise und damit auch für die zu erwartenden Renditen auf der Anlegerseite. Seit den 60er-Jahren hat sich der Holzverbrauch insgesamt verdreifacht.

Jährlicher Holzverbrauch weltweit

Jährlicher Holzverbrauch weltweit. Quelle: Bloomberg

Das wilde Abholzen wird reduziert durch vermehrte Verbote und die Kontrolle über die Zertifizierung. Holz ist nachgefragt als Baumaterial, dient als Basis für Papier und Möbel – und natürlich auch als alternativer Brennstoff zu Öl und Gas.

Vor allem die rasch wachsenden Volkswirtschaften in Asien, Osteuropa und Lateinamerika sorgen für zusätzliche Nachfrage. Die Geduld kann sich also lohnen für Anleger.

 

Life Forestry Pressebericht pdf download Stattliche Gewinne mit Holz Investments (611,3 KiB)

 

Ausführliche Informationen über die Teakholz-Plantagen, die Aufforstung, die sozialen Standards, das inflationsgeschützte Direktinvestment und die exzellenten Renditen aus tropischen Edelholzinvestments finden Sie unter www.lifeforestry.com

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