Wald- die transparente Geldanlage

Seit 14 Jahren lädt der Rat für Nachhaltige Entwicklung zu seiner Jahreskonferenz ein, doch für viele Bürger im deutschsprachigen Raum ist „Nachhaltigkeit“ immer noch eine abstrakte Idee. Das sagte Günther Bachmann, Generalsekretär des Rats, in einem Interview mit ZDF heute.

Moderator Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

4. V.l. Moderator Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Bild: © RNE

„Grundsätzlich sind in Deutschland eine Menge Entscheider und Bürger an Nachhaltigkeit interessiert. Aber die Verbindung zwischen dem Wort und der Tat herzustellen, das ist eine große Herausforderung,“ sagte Bachmann. Ein Bereich, in dem noch deutlich mehr privates Engagement möglich wäre, sei die Geldanlage.

Bachmann hat Recht: Während es heute für viele Bürger selbstverständlich ist, Bio- Lebensmittel zu kaufen, sind Finanzprodukte mit ethisch-ökologischem Mehrwert bei Ver- brauchern noch weitgehend unbekannt. Ein Problem, das – ähnlich wie der Nachhaltig- keitsbegriff – mit der geringen Greifbarkeit des Finanzthemas insgesamt zusammen hängen dürfte.

Umfragen zufolge empfinden viele Anleger die Geldanlage als sehr komplex und intrans- parent – Lust auf eine vertiefte Beschäftigung ist beim Durchschnittsanleger jedenfalls wenig zu spüren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht zu den Teilnehmenden der 14. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht zu den Teilnehmenden der 14. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Bild: © RNE

Doch wer genau hinhört, merkt, dass sich in den Köpfen privater Investoren ein Wandel abzeichnet. Sie nennen das nicht „Nachhaltigkeit“, aber sie stellen Fragen, die dem selben Gedanken entspringen:

Was passiert mit meinem Geld auf der Bank oder in der Geldanlage?
Fördert es sinnvolle Entwicklungen?
Gehen die Kapitalnehmer mit meinem Kapital, aber auch mit den globalen Res- sourcen verantwortungsbewusst um?

Für Life Forestry sind solche Fragen vergleichsweise leicht zu beantworten. Als Produzenten von FSC zertifiziertem Edelholz gehen wir einem Handwerk nach, das seit Jahrhunderten praktiziert wird – die Forstwirtschaft bildete sogar den Ausgangspunkt für den Nachhaltig- keitsbegriff.

Nachhaltigkeit hat bei Life Forestry nichts Abstraktes, denn in unserem Geschäft geht es um Saatgut, ökologische Aufzuchtmethoden, Bodenpflege und Bewässerung. Gemäß diesem Prinzip erwerben unsere Kunden kein verschachteltes Investmentkonstrukt, sondern unterzeichnen einen Kaufvertrag, der sie als Eigentümer ihres Baumbestands ausweist.

Viele der ethisch-ökologischen Geldanlagen sind da deutlich komplexer und erklär- ungsbedürftiger, angefangen mit der größten Gruppe, den offenen Fonds. Wie sollen Anleger nachprüfen, was genau ihr Geld mit einem nachhaltigen Fonds finanziert? In den Prospekten werden häufig nur die ersten 10 Unternehmen zitiert, die zu den Geldempfängern zählen – von denen viele auf den ersten Blick alles andere als nachhaltig wirken. Wie soll ein umweltbewusster Anleger zum Beispiel nachvollziehen, warum ein Chemiekonzern unter diesen Top Ten genannt ist?

Fausgeforstete, fsc-zertifizierte 10-jährige Teakbäume

Kommerziell ausgeforstete, fsc-zertifizierte 10-jährige Teakbäume auf 'La Aldea', Februar 2014. Bild © lifeforestry.com

Ein Kunde von Life Forestry brachte das Problem so auf den Punkt:
Gerade bei einer nachhaltigen Geldanlage möchte ich doch wissen, was ich mit meinem Geld bewirke.

Artikel zum Bericht:
Das ganze Interview mit Günther Bachmann auf “heute.de” »
Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) »

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Life Forestry Foundation – Offizielle Website
„Life Forestry Foundation“ »

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„Life Forestry Bildergalerien der Teakplantagen“ »
„Life Forestry Bildergalerien auf Flickr “ »
„Life Forestry Videos auf Youtube“ »

 

Life Forestry Pressebericht pdf download Konferenz-Nachhaltige-Entwicklung-2014 (262,1 KiB)

 

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