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Kapitalanlage Edelholz

Holz ist wertvoller als Gold und Aktien

Immer häufiger wird in jüngster Zeit über den Megatrend Holz gesprochen. Dabei ist diese Erkenntnis keinesfalls neu. Holz ist weltweit nach Öl und Gas die drittgrößte Rohstoffklasse.

Das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut HWWI hat in einer Studie im Auftrag der Berenberg Bank herausgefunden, dass sich die weltweite Nachfrage in den kommenden 20 Jahren mehr als verdoppeln wird.

Diese Einschätzung bestätigen auch die Vereinten Nationen, die bis 2040 eine Verdopplung des weltweiten Holzverbrauchs erwarten. Seit 1960 hat er sich bereits verdreifacht.

Hinzu kommt, dass jährlich immer noch mehr Regenwald illegal abgeholzt wird, als neue Flächen aufgeforstet werden. Dies führt konsequenterweise zu einer weiteren Verschärfung des weltweiten Holzmarktes. Völlig klar ist, dass spätestens heute angepflanzt werden muss, was in 20 Jahren zur Verfügung stehen soll.

Grossinvestoren und institutionelle Anleger haben diese Chance längst erkannt und sind schon seit vielen Jahren in der Rohstoffklasse Holz engagiert. Neben Versicherungen und Pensionskassen sind auch Eliteuniversitäten wie Harvard oder Yale enorm stark in Holz investiert.

Kein Wunder wenn man die Wertentwicklung der entsprechenden Indices betrachtet. Der NCREIF Timberland Index bildet die Wertentwicklung von Waldbesitz ab und wird weltweit als Benchmark für Holz genutzt. Bislang wurde er mit historischen Vergleichszahlen von anderen Aktienindices verglichen und konnte mit einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von rund 15% alle anderen Geldanlagen in den Schatten stellen.

Von den Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzmarktturbulenzen blieb aber auch der Holzmarkt nicht gänzlich verschont. Zeit also eine neue Wertanalyse vorzu- nehmen, die auch aktuellen Entwicklungen in die Betrachtung mit aufnimmt.

Von 1990 bis 2010 legte der NCREIF-Index eine durchschnittliche jährliche Performance von 10,8% hin und erzielte damit etwa die doppelte Rendite im Vergleich zu Gold (5,19% Wachstum p.a.) oder zum Aktienstandard S&P (5,87% Wachstum p.a.).

NCREIF, S+P,Gold im Vergleich

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass auch Holzaktien zum Teil erhebliche Verluste in den vergangenen Jahren hinnehmen mussten, während der NCREIF Timberland Index die schwierigen Jahre 2007 und 2008 sogar positiv abschloss und nur in 2009 leichte Verluste hinnehmen musste.

Aus dem Vergleich wird sehr deutlich, wie stark sich selbst die Wertentwicklung von Aktien mit hohem Bezug zur Holzwirtschaft von einem direkten Investment in Grund und Bäume unterscheidet.

Aufgrund der Ausrichtung der börsennotierten Konzerne auf die Weiterverarbeitung ist deren Geschäft keineswegs so konjunkturresistent wie das der Forstbetriebe und Waldbesitzer. Wie alle anderen Aktien auch sind sie zudem von Börsenturbulenzen unmittelbar betroffen. In dieser Kombination holt sich der Anleger damit zusätzliche Risiken ins Depot, während die Vorteile eines direkten Waldinvestments weitestgehend fehlen.

Bemerkenswert ist aber auch die Betrachtung von Gold als langfristige Anlage. Gilt das Edelmetall als sichere Trutzburg in Zeichen von schwächelnden Finanzmärkten weist sein aktueller Kurs ein Allzeithoch auf. Doch die Analysten warnen bereits vor einer Überhitzung des Goldmarktes. Denn mit dem Erholen der Finanzmärkte fliesst auch das Anlagevermögen wieder weg vom Gold in andere Werte. Die Folge sind dann sinkende Goldpreise. Die direkte Abhängigkeit des Goldpreises von den Aktienmärkten führt dazu, dass Gold in der langfristigen Betrachtung sogar schwächer abschneidet als Aktien.

 

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