Life Forestry kommentiert Kritik an Immobilieninvestments

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Teakplantagen (hier die Life Forestry Plantage „Santa Rosa“ in Ecuador) im Anlage-Portfolio sind dazu geeignet, den Wertverlust aus anderen Anlageklassen auszugleichen. Foto: ©Life Forestry, 2015

Medien müssen Fakten manchmal überspitzen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das gilt auch für einen Beitrag der FAZ, in dem der Redakteur Immobilien als „Altersvorsorge mit Tücken“ bezeichnete. Die Hoffnung, das eigene Heim am Ende mit einem Nettogewinn verkaufen zu können, sei an vielen Standorten heute keinesfalls mehr gerechtfertigt. „Statistiken zum Beispiel der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel ergeben für Immobilien in Deutschland für die vergangenen 45 Jahre ein ganz anderes, schwächeres Bild. Im Durchschnitt sind die realen Immobilienwerte unter dem Strich um 15 Prozent gefallen. Erst zuletzt gab es wieder einen Aufwärtstrend, aber auch nur in grösseren Städten und Ballungsgebieten“, heisst es in dem Beitrag.


Der Gedanke an einen solchen Wertverlust schmerzt, vor allem wenn man gerade selbst ein Haus oder eine Wohnung erworben hat und alle Überschüsse in die monatliche Tilgung fliessen. Gleichwohl enthält der Beitrag ein Krümchen Wahrheit, das für manche Gruppen von Anlegern durchaus wertvoll sein kann. Das gilt besonders für die Generation der heute 50- oder 60-jährigen, die bereits eine Immobilie besitzen und über den Kauf weiterer Objekte nachdenken – schliesslich sind die Zinsen so niedrig wie noch nie.

Gefahr eines Klumpenrisikos

Zu Recht warnt hier die FAZ-Wirtschaftsredaktion vor den Folgen eines Klumpenrisikos. Falls es wie von der BIZ beschrieben zu einem starken Wertverlust von Immobilien kommen sollte, fehlt es diesen Investoren an Anlageklassen, die ihren Verlust wieder ausgleichen könnten. Deshalb empfehlen seriöse Investmentexperten immer ein gut ausgewogenes Portfolio, bei dem das Kapital über verschiedene Anlageklassen und Regionen hinweg gestreut wird. Auch Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg weist in seinem Buch „Investieren in Holz“ auf diesen Grundsatz hin und erklärt, worin die Unterschiede zu einem Immobilieninvestment in Deutschland liegen:

Life Forestry: Angebotslücke bei Edelholz

„Grundsätzlich gilt auch bei Holz die goldene Regel, nicht zu viel Kapital in einer Anlageklasse zu kumulieren. Bei Holzinvestments ist jedoch das Risiko, einen Wertverlust zu erleiden, deutlich geringer als bei einer Immobilie in Deutschland, weil wir es hier nicht mit einer Blase, sondern im Gegenteil mit einer Angebotslücke zu tun haben. Holz wird überall auf der Welt nachgefragt, insbesondere wenn es so werthaltig und vielseitig einsetzbar ist wie das von Life Forestry angebaut Edelholz.“ Die Marktanalysen unabhängiger Institute wie der Welternährungsorganisation WFO und dem WWF bestätigen diese Einschätzung. Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums wird der Bedarf nach Holz vor allem in den wachstumsstarken Schwellenländern so schnell steigen, dass die globale Holzproduktion kaum Schritt halten wird. Selbst im Falle eines Einbruchs der Weltkonjunktur gehen Experten immer noch von einem substanziellen Anstieg des Holzbedarfs aus.