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Regenwaldabholzung führt zu Umweltkatastrophen

Schon vor über 3000 Jahren kam es zur ersten grossflächigen Abholzung von Regenwald in Afrika. Seinerzeit lebten vor allem Nomandenstämme im dichbewaldeten Zentralafrika.

Als die Volksgruppe der Bantu sich ausbreitete, endete die Zeit der Jäger und Sammler im Regenwald. Stattdessen fällten die Bantu im grossen Stil Bäume um Platz für Ackerbau zu schaffen und mit eigen gewonnener Holzkohle Eisenerz für Waffen und Werkzeuge zu verarbeiten.

Bantu fällten Bäume im grossen Stil
Eine historische Illustration zeigt, dass die Bantu nicht zu den Jägern und Sammlern zählten, sondern sesshaft waren und Ackerbau betrieben. (Bildquelle: mitchellteachers.org)

Klimawandel führt zum Verlust des Regenwaldes?

Anhand von archäologischen Daten, Samenanalysen und Sedimentablagerungen konnten Meeresforscher jetzt beweisen, dass erst nach der Besiedlung durch die Bantu und dem Roden des Urwaldes ein Klimawandel eingesetzt hat.

Lange Zeit ging man davon aus, dass ein Klimawandel zum Verlust des Regenwaldes geführt hatte. Heute weiss man, dass der Klimawandel von Menschen verursacht wurde. Die Folgen sind noch heute, 3000 Jahre später, nicht zu übersehen. Der Regenwald ist verschwunden und nie wieder nachgewachsen. Die entstandende Savannenlandschaft hat einen weiteren Niederschlagsrückgang verursacht und so die Ausbreitung der afrikanischen Wüsten begünstigt.

afrikanische Wüste
Vor über 3000 Jahren wurde der Regenwald abgeholzt. In der Folge nahmen die Niederschläge ab. Die Savannenlandschaft hat sich von diesem Eingriff des Menschen bis heute nicht erholt. (Bildquelle: wikimediafoundation.org)

Aufforstung verringert den Druck auf Regenwälder

Gerade vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse gewinnen Geschäftskonzepte wie jenes der Life Forestry Group zunehmend an Bedeutung. Mit der Aufforstung von Brachflächen wird zum einen wichtiges Holz für die Wirtschaft produziert und zum anderen zugleich Druck von den Regenwäldern genommen.

nachhaltige Forstwirtschaft
Schonend aber konsequent und intensiv bewirtschaftete Teakplantagen der Life Forestry sorgen für optimales Wachstum. Bereits nach 10 Jahren sind die ersten Bäume kommerziell verwertbar. (Bildquelle: Life Forestry)

Hinzu kommt, dass Life Forestry ein ökologisch-nachhaltiges Bewirtschaftungskonzept konsequent umsetzt und seine gesamten Teakflächen nach FSC-Standard zertifizieren lässt. Dazu gehört auch eine intensive Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter vor Ort. Da- durch lernen unsere Forstarbeiter einen bewussten Umgang mit der Natur und wie vor- handene Flächen produktiv und zugleich schonend bewirtschaftet werden können.

Dass sich mit dem schonenden Aufforsten von Teakwäldern zugleich sehr hohe Renditen erzielen lassen liegt daran, dass die Natur-Teakwälder in Südostasien immer noch sehr viel schneller gerodet werden als Ersatzflächen aufgeforstet werden. Hinzu kommt eine steigende Nachfrage in den wichtigsten Teak-Nationen wie Indien oder China. Dieser Dopplungseffekt führt bereits seit Jahren zu einem kontinuierlichen Preisanstieg, dessen Ende noch nicht absehbar ist.

Teakplantagen der Life Forestry Group
Zur nachhaltigen Forstwirtschaft gehört eine schonende Bewirtschaftung. Laub und Äste verrotten auf dem Boden zu Kompost und versorgen den Boden mit natürlichen Nährstoffen. (Bildquelle: Life Forestry)

Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg: „Das Teakholz, das in 20 Jahren benötigt wird, muss heute in Form von Setzlingen gepflanzt werden. Da dies aber nicht annähernd in dem Tempo geschieht wie die Nachfrage steigt, kommen die Käufer von Teakbäumen der Life Forestry Group zu entsprechend lukrativen Renditechancen.“

Weitere Informationen zum Teakinvestment der Life Forestry Group finden Sie unter www.lifeforestry.com

 

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