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Satellitenbeweis für ökologisch-nachhaltige Plantagen von Life Forestry

Teakforste waren jahrzehntelang Brachland!

Wer den strengen Kriterien des FSC genügen will, der muss den Nachweis antreten, dass die bewirtschafteten Flächen schon vor der Aufforstung Brachflächen waren. Diesen Beweis bleiben viele Plantagenbetreiber schuldig.

Life Forestry lässt sich beim Kauf von Ländereien jeweils vertraglich bestätigen, dass die Grundstücke für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren nur als Weidefläche oder als Brachland gedient haben. Zudem werden intensive Recherchen angestellt und Interviews mit Nachbarn und anderen Grundstücksbesitzern geführt, um diese Aussagen bestätigen zu lassen.

Jetzt hat Life Forestry den letzten, unwiderlegbaren Beweis geführt, dass die Forste tatsächlich schon seit 20 Jahren und länger keine Waldflächen mehr sind. Dafür hat sich das Unternehmen aus den Archiven der US-Weltraumbehörde NASA historische Satelliten-Aufnahmen besorgt und vom “Global Observatory for Ecosystems (GOES)” der Michigan State University analysieren lassen.

Die Satellitenbilder werden einer Spektralanalyse unterzogen. Vergleichbar mit einem Filter werden die passenden Farbbänder gewählt, damit auf dem Bild nur die gewünschten Bereiche gezeigt und Störungen ausgeblendet werden.
Die Satellitenbilder werden einer Spektralanalyse unterzogen.

Vergleichbar mit einem Filter werden die passenden Farbbänder gewählt, damit auf dem Bild nur die gewünschten Bereiche gezeigt und Störungen ausgeblendet werden.

Deren Spezialist für Waldanalysen Jay Samek bestätigte nach der Auswertung der Bilder, dass beipielsweise für die Life Forestry Plantage “La Aldea” nachgewiesen werden kann, dass bereits 1986 auf den heute bewirtschafteten Flächen keine Naturwälder standen. Aus dem Vergleich der Aufnahmen aus den verschiedenen Jahren geht zudem hervor, dass die damals noch vorhandenen Waldstücke bis heute erhalten sind.

La Aldea - 1986-06-02 - Bei recht klarem Wetter sind hier die verbliebenen Waldflächen sehr deutlich erkennbar. Ein Beweis, dass von Monokultur bei Life Forestry keine Rede sein kann. Die klare und kräftige Farbe zeigt, dass die Aufnahme in der intensiven Vegetationsperiode der Regenzeit entstand.
Bei recht klarem Wetter sind hier die verbliebenen Waldflächen sehr deutlich erkennbar. Ein Beweis, dass von Monokultur bei Life Forestry keine Rede sein kann. Die klare und kräftige Farbe zeigt, dass die Aufnahme in der intensiven Vegetationsperiode der Regenzeit entstand.
La Aldea - 1996-11-16 - Die meisten Satellitenbilder von Costa Rica stammen aus den Wintermonaten, da hier keine Regenzeit herrscht und damit weniger Wolken das Bild trüben. Die würden die Analyse erschweren.
Die meisten Satellitenbilder von Costa Rica stammen aus den Wintermonaten, da hier keine Regenzeit herrscht und damit weniger Wolken das Bild trüben. Die würden die Analyse erschweren.
La Aldea - 1997-12-21 - In der Bildmitte erkennt man das Koordinatensystem. Die beiden Pfeile haben eine Länge von umgerechnet 800 Metern. Das Quadrat, das sie abbilden, entspricht also einer Fläche von ca. 64 Hektar.
In der Bildmitte erkennt man das Koordinatensystem. Die beiden weissen Pfeile haben eine Länge von umgerechnet 800 Metern. Das Quadrat, das sie abbilden, entspricht also einer Fläche von ca. 64 Hektar.

Life Forestry erfüllt damit nicht nur die FSC-Kriterien, sondern belegt mit diesen Aufnahmen auch, dass die ursprünglichen Regenwaldflächen erhalten und nachhaltig geschützt werden. Allerdings bedarf es dafür eigentlich keines Beweises aus dem Weltall. Denn die aktuellen Fotos von den Forsten der Life Forestry zeigen nicht nur das prächtige Wachstum der Teakbäume, sondern zugleich die vielen Naturbiotope und Regenwälder mit jahrhundertealten Bäumen.

Dennoch, so Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg, sei es ein gutes Gefühl, einen unbestechlichen und unwiderlegbaren Beweis für die ökologische Nachhaltigkeit der eigenen Aufforstungen zu haben.

Die Wissenschaftler des GOES-Labors haben sich auf die Auswertung von Geodaten spezialisiert. Ihr Ziel ist es, die Entwicklung der unterschiedlichen Lebensräume für die Pflanzen- und Tierwelt aufzuzeigen, um daraus Massnahmen für den Klimaschutz und den Erhalt des Wasserkreislaufs abzuleiten. Im Zusammenhang mit bewirtschafteten Naturflächen dienen die Analysen als Basis für ökologische Landwirtschaft. Die Michigan State University übernimmt damit eine wichtige Funktion in der wissenschaftlichen Forschung über die Bedeutung des Waldes für das Klima, den CO2-Kreislauf, die Verteilung von Nahrungsmittelressourcen, Rohstoffen und Öl und deren Bedeutung für die daraus resultierenden wirtschaftlichen Entwicklungen.

Anbieter von satellitengestützten Geodaten:

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Michigan University Department of Forestry

Esip Federation

NASA

„Ökologisches Bewusstsein, Vertrauen und Sicherheit, aber auch soziale Verantwortung sind die Grundlage jeder Investition. Davon sind wir überzeugt und danach handeln wir!“

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