La Aldea, Costa Rica: Mit einem Trimble GEO 7X können alle Teakbäume auf den Plantagen der Life Forestry Group zentimetergenau erfasst werden. Bild: ©Life Forestry 2015

La Aldea, Costa Rica: Mit einem Trimble GEO 7X können alle Teakbäume auf den Plantagen der Life Forestry Group zentimetergenau erfasst werden. Bild: ©Life Forestry 2015

Transparenz ist ein Wort, mit dem heute in fast jeder Kundenbroschüre prominent geworben wird. Für besonders transparente Fondsinformationen wird sogar ein eigener Preis verliehen. Bei einem Direktinvestment in Edelholz gelten jedoch andere Transparenzkriterien als bei einem Fonds oder einer Aktie. Die fünf wichtigsten Punkte, die Sie im Auge behalten sollten:

1. Der Standard bei Edelholzproduzenten

Nur sehr vermögende Anleger können es sich leisten, Edelholzplantagen in tropischen Regionen eigenständig zu bewirtschaften. Privatanleger benötigen in der Regel die Hilfe eines Dritten, der die forstwirtschaftliche Betreuung und die Vermarktung vor Ort für sie übernimmt. Wer diese Aufgaben delegiert, sollte deshalb auf Anbieter setzen, die eine möglichst hohe Transparenz bieten – angefangen mit den Informationen, die sie Anlegern zur Verfügung stellen. Als Mindeststandard gelten Berichte über das eigene Unternehmen und die Anbaumethoden, jährliche Audits einer Zertifizierungsorganisation wie dem FSC®, unabhängige Gutachten und regelmäßig aktualisierte Blogs, FAQs sowie Social Media-Seiten.

2. Erfolgsversprechen und Erfolgsmessung

Ein transparenter Anbieter von Edelholzinvestments liefert nicht nur eine fundierte Wachstumsprognose, sondern informiert Sie regelmäßig darüber, wie sich Ihr Baumbestand entwickelt. Bei Life Forestry erhalten Kunden einmal pro Jahr einen Wachstumsbericht, in dem das Höhen- und das Durchmesserwachstum der Bäume dokumentiert wird. Diese Messungen sind mit GPS-Daten hinterlegt und können von einem unabhängigen Prüfer jederzeit nachvollzogen werden.

3. Unternehmensstruktur

Klarheit und Überschaubarkeit sollten bei einem transparenten Investment schon in der Unternehmensstruktur angelegt sein. Bei Life Forestry beruhen diese auf einem Drei-Säulen-Modell, das alle Aufgaben und Geldströme übersichtlich gliedert: Die Life Forestry Switzerland AG ist exklusiv für den Verkauf der Teakbäume verantwortlich. Die verschiedenen Ländergesellschaften in Costa Rica und Ecuador treten als Eigentümerinnen des Plantagengrunds auf. Die rechtlich unabhängigen Bewirtschaftungsgesellschaften in den jeweiligen Ländern kümmern sich um die optimale Pflege der Teakplantagen. Diese Betreuungsleistung wird durch Rückstellungen finanziell abgesichert, welche von einer Treuhandstiftung mündelsicher verwaltet werden.

4. Eigentumsnachweis

Transparenz bedeutet bei einem Direktinvestment in Edelholz auch, dass der Kunde seinen Status als Waldbesitzer jederzeit rechtsgültig nachweisen kann. Deshalb erhalten die Kunden von Life Forestry eine Baumeigentums-Urkunde, auf der die genaue Anzahl und Lage der erworbenen Bäume angegeben wird. Darüber hinaus veröffentlicht Life Forestry auf seiner Homepage Lagepläne aller Plantagen sowie die GPS-Daten der Parzellen, um ihre Auffindbarkeit zu gewährleisten. Umfassende Fotogalerien der Baumbestände dokumentieren, wie sich das Wachstum der Teakholzbäume im Zeitablauf entwickelt. „Dank Internet und Satellitentechnik stehen uns heute in der Waldwirtschaft Kontrollinstrumente zur Verfügung, die vor 20 Jahren noch undenkbar waren. Bei einem Investment in tropisches Edelholz sollte es heute zum Standard gehören, diese Technik so umfassend wie möglich anzuwenden“, sagt Lambert Liesenberg, der Life Forestry als Geschäftsführer vorsteht.

5. Risiken werden klar benannt

Wie gut Anleger über ihr Investment informiert sind, ist nicht nur eine Frage der technischen Überwachungsmöglichkeiten. Wer in tropisches Edelholz investieren möchte, sollte auch nachvollziehen können, welche Risiken er dabei eingeht und wie diese im Verhältnis zum erwarteten Gewinn stehen. Diese Angaben sollten bei seriösen Anbietern in sämtlichen Produktinformationen auffindbar sein, selbst dann, wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben sind. Über die Risiken von Edelholzinvestments informiert Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg auch in seinem Buch „Investieren in Holz: Chancen, Märkte, Hintergründe“. Dort finden interessierte Leser auch eine Checkliste mit weiteren Kriterien zur Transparenz von Teakholzinvestments.