Life Forestry Switzerland AG kritisiert Rodung tasmanischer Wälder

Die Forstindustrie rodet in den Wäldern Tasmaniens rücksichtslos Tropenhölzer und wird dabei von der Provinzregierung unterstützt. Nachhaltige Forstwirtschaftsunternehmen wie die Life Forestry Switzerland AG kritisieren dieses Vorgehen als verantwortungslos.

Wie die Welt am Sonntag berichtet, zerstören Forstwirtschaftsunternehmen weite Teile der tasmanischen Urwälder und gehen dabei äußerst rücksichtslos vor. Denn statt einzelne Bäume gezielt auszuholzen, roden die Forstwirte gesamte Waldflächen, um so Platz für industriell verwertbare Hölzer zu schaffen. Hierbei kommt häufig ein leicht brennbares Gel zum Einsatz, das vom Hubschrauber aus verteilt wird und sich an der Luft entzündet. Auch vom Forest Stewardship Council (FSC) als schützenswert definierte Bäume sind Opfer der von der Provinzregierung Tasmaniens unterstützten Kahlschläge und Brandrodungen.
„In unseren Augen ist das Verhalten dieser Forstwirtschaftsunternehmen absolut verantwortungslos. Sie zerstören einmalige Baumbestände unwiederbringlich und berauben so die kommenden Generationen“, kritisiert Kommerzialrat Peter Latzel, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG, die Entwicklung auf Tasmanien. Das Schweizer Unternehmen führt vor, dass sich Ökonomie und Ökologie ideal ergänzen. „Unsere Teakplantagen in Costa Rica entwickeln wir ausschließlich auf Flächen, die nicht brandgerodet wurden und schon seit etlichen Jahren brach liegen. So produzieren wir nachhaltig einen begehrten Rohstoff und schützen gleichzeitig den Regenwald.“ Das FSC-Siegel, mit dem die Life-Forestry-Plantagen zertifiziert sind, zeichnet den bewussten Umgang des Unternehmens mit Mensch und Natur aus.

 

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