Teakplantagen helfen dabei, die Pariser Klimaziele zu erreichen. Hier die Life Forestry Plantage Santa Gabriella in Costa Rica. Bild: Lifeforestry

Um die Klimaziele von Paris noch erreichen zu können, will die EU-Kommission den Finanzmarkt regulieren und umweltfreundliche Investitionen besonders fördern. Warum sich die Life Forestry Switzerland AG über die Aufwertung „grüner“ Anlageformate freut.

Rund 180 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen pro Jahr seien nötig, um die Pariser Klimaziele noch erreichen zu können – sagt die EU-Kommission. „Das liegt weit jenseits der Möglichkeiten der öffentlichen Hand“, erklärte jüngst der lettische EU-Kommissions-Vize Valdis Dombrovskis der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Deshalb sollten nun umweltfreundliche Investitionen gezielt gefördert werden.

Kriterienkatalog für nachhaltige Finanzprodukte

„Dazu muss natürlich erst einmal definiert werden, was die Kommission unter grün versteht “, sagt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG . Das hat Dombrovski auch vor: Basierend auf den Vorschlägen einer Gruppe von Experten, die im Januar im Auftrag der Kommission mögliche Massnahmen für den Bereich „Green Finance“ vorgelegt hatten, will er einen Gesetzesvorschlag für einen Kriterienkatalog vorlegen, mit dem sich nachhaltige und grüne Finanzprodukte klassifizieren lassen. Im Anschluss wolle man ein Finanz-Ökolabel entwickeln, das auf dem bestehenden EU-Ökolabel aufbaut.

Plantagen von Life Forestry erfüllen längst alle Kriterien der Nachhaltigkeit

Um ihren Investoren zu garantieren, dass sie in ein Vorzeigeunternehmen in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit investieren, lässt die Life Forestry Switzerland AG ihre Plantagen seit über zehn Jahren vom „Forest Stewardship Council“ (FSC) zertifizieren und in jährlichen Audits bestätigen.

Diese Punkte bescheinigt das FSC-Siegel:

  • Aufgeforstet werden nur Brachflächen: Historische Satellitenbilder belegen, dass Life Forestry nur jahrzehntealtes Brachland wieder in Nutzwald umgewandelt hat, niemals wurden Wälder gerodet.
  • Nachhaltigkeit und Biodiversität stehen an erster Stelle: Bis zu 50 Prozent der Life Forestry Teakplantagen sind ausgewiesene Schutzzonen, die nicht bewirtschaftet werden und auf denen zahlreiche wilde Baumarten wachsen – das bewahrt die Artenvielfalt des Standorts.
  • Soziales Engagement und Fairness haben Priorität: Zur nachhaltigen Unternehmenspolitik gehört die Unterstützung der Menschen vor Ort. Life Forestry Mitarbeiter werden fair entlohnt und sind mit ihren Familien kranken-, renten- und sozialversichert. Dazu unterstützt das Unternehmen den Bau neuer Schulen,
  • Die Bewirtschaftung der Plantagen erfolgt nach ökologischen Gesichtspunkten: Die Teakbäume werden nicht nur so gepflegt, dass sie optimal wachsen, Life Forestry verzichtet auch auf jegliche schädlichen Kunstdünger.
  • Know-how-Transfer im Team: Life Forestry Mitarbeiter werden laufend aus- und weitergebildet. Das sichert den eigenen Qualitätsanspruch und sorgt dafür, dass modernste forstwirtschaftliche Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden können.

„Wir freuen uns über jede Aufmerksamkeit, die nachhaltige Investitionsformen erhalten“, sagt Liesenberg. „Wenn immer mehr Menschen das Potenzial dieser Anlageformen entdecken, rücken auch unsere zertifizierten Teakplantagen ins Gesichtsfeld potenzieller Interessenten.“