Warum geringe Renditen bei tropischen Holzinvestments
nicht angebracht sind

Fast alle Anbieter von tropischen Waldinvestments werben mit zweistelligen Renditen. Eine Aussage, die sie regelmässig mit dem Verbraucherschutz in Konflikt bringt. Im sicherheitsorientierten Deutschland kann es nicht sein, dass ein Investment für Privatanleger solch „unmässige“ Renditen erwirtschaftet. Da muss doch etwas faul sein!

Lukrative Renditeaussichten

„Hoch“ ist auch eine Frage des Blickwinkels

Vorsicht ist in der Geldanlage immer eine gute Beraterin, aber sie sollte nicht zu Pauschalurteilen verleiten. Umgekehrt darf man sich nämlich fragen, wie Anleger aus dem tropischen Südamerika auf die sehr niedrigen Renditen für Wald in unseren Breitengraden reagieren würden. Wahrscheinlich würden sie sich wundern, dass hiesige Waldbesitzer sich mit einer Rendite von mageren 2 bis 2,5 Prozent zufriedengeben. Schliesslich legt ein tropisches Gewächs wie der Teakbaum unter guten Wachstumsbedingungen pro Jahr mehr als drei Zentimeter an Umfang zu, während ein durchschnittlicher mitteleuropäischer Laubbaum gerade einmal zwei Millimeter pro Jahr zulegt.

Angemessene Rendite?

Die Frage, was eine angemessene Rendite für Waldinvestments ist, hat also ihre Berechtigung. Ob diese subjektiv als zu hoch oder zu niedrig empfunden wird, hängt stark davon ab, wie viel Erfahrung und Risikobereitschaft ein Anleger mitbringt.

Für Anleger, die normalerweise nur in Sparbriefe und andere sicherheitsorientierte Produkte investieren, mögen 12 Prozent sehr hoch erscheinen. Aber für Anleger, die renditeorientiert sind und keine Scheu vor unternehmerisch geprägten Investments haben? Ein Tempelton Growth hat über viele Jahrzehnte hinweg eine durchschnittliche Rendite von 11 Prozent eingefahren.

Mit einem entsprechenden Risikoprofil ist es also möglich, Renditen von 30 Prozent und mehr zu erzielen (wenngleich ein solch hohe Risikoklasse sicherlich nur für eine sehr eingeschränkte Zahl von Anlegern infrage kommt).

Warum gibt es bei Edelholz-Renditen
solch grosse Unterschiede?

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass nicht alle Edelholzinvestments eine zweistellige Rendite ausweisen. Tatsache ist, dass die Renditen von tropischen Holzinvestments, die heute in Deutschland angeboten werden, zwischen 4 und 15 Prozent liegen. Sind Anbieter von einstelligen Renditen seriöser als Anbieter von zweistelligen Renditen?

Entwicklung Holzzunahme

Quelle: Andreas Rühl, Marco Feiten: Investieren in Edelhölzer, Finanzbuchverlag 2007,
Grafik: Life Forestry - eigene Darstellung

Die erste Erklärung ist einfach und hat mit der Art der Hölzer zu tun, in die investiert wird. Denn die niedrig verzinsten Angebote beinhalten sowohl tropische Edel- als auch tropische Nutzhölzer.

Tropische Nutzhölzer (z.B. Bambus, Eukalyptus) wachsen zwar ebenfalls sehr schnell, erzielen jedoch einen geringeren Preis am Holzmarkt als Edelhölzer. Konsequenterweise fällt auch die Rendite niedriger aus.

 

Quelle
„Holzinvestments – Das Geschäft mit der wachsenden Rendite »“

Offizielle Website der Life Forestry Switzerland AG:
„Life Forestry Switzerland AG“

Offizielle Website der Life Forestry Foundation:
„Life Forestry Foundation“

Bilder und Video-Galerien der Life Forestry Switzerland AG:
„Bildergalerien der Teakplantagen »“
„Life Forestry Bildergalerien auf Flickr »“
„Life Forestry Videos auf Youtube »“

 

Life Forestry Pressebericht pdf download Hohe-Renditeversprechen (283,8 KiB)

 

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