Teakholz bietet Schutz vor Inflation und sollte in keinem Portfolio fehlen. Bild: © Life Forestry

Holzinvestments eignen sich sehr gut zur Diversifikation des Anlageportfolios. Bild: © Life Forestry

Thore D. Hansen hat den Ausbruch der Finanzkrise als Pressesprecher zweier europäischer Grossbanken erlebt, schrieb als Wirtschaftsjournalist für zahlreiche Tageszeitungen und Magazine und gilt als ausgewiesener Kenner des Finanzsektors und der internationalen Arbeit von Geheimdiensten. Life Forestry fasst zusammen, was er kürzlich in einem Interview Anlegern und Sparern riet.

„Negativ fasziniert“ habe ihn während der Finanzkrise vor allem die Kaltschnäuzigkeit der Banken gegenüber Kunden, die teilweise ihr ganzes Vermögen verloren hatten, erklärte Thore D. Hansen dem Business Insider Deutschland. Und die Empathielosigkeit: „Zahlreiche Kunden wurden überredet, ihre Produkte noch nicht zu verkaufen — damit wurden natürlich wissentlich von der Bank weitere Verluste riskiert oder wie man so schön sagt ‚realisiert‘.“ Und später hätten die Banken Zigtausende Häuslebauer gezwungen, ihre Kredite vom Franken wieder in den Euro zu transferieren. „Entweder haben Menschen dadurch ihre Häuser verloren oder standen mit zigtausend Euro Schulden mehr da. Und dabei überhaupt keine Verantwortung zu fühlen, sondern nur auf die nächste Bilanz zu achten — das war wirklich erschreckend.“

Starker Bezug zur Realität und Insiderwissen

Heute verfasst der 48-Jährige politische Thriller, etwa über die Folgen der Datenspionage und das totalitäre Potenzial des Zeitalters der Digitalisierung. „Sein Thriller ‚Silent Control’ erschien kurz bevor der ehemalige NSA-Agent Edward Snowden mit seinen Enthüllungen in die Öffentlichkeit trat“, erklärt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry. „Kritiker bescheinigen seinem Buch danach einen sehr starken Bezug zur Realität und ihm selbst als Autor die Kunst, politisch brisante Themen und Insiderwissen in Hochspannung zu verwandeln.“

Auch wenn Hansen seine Karriere als Banken-Pressesprecher seit 2010 ruhen lässt, verfolgt er die Finanzmärkte weiter sehr aktiv. Auf die Frage, ob er nicht die Nase voll davon hätte, lacht er. „„Nein, ich kümmere mich seit über 20 Jahren beruflich um die Themen Finanzwelt, Internationale Politik und Geheimdienstarbeit. Irgendwann wird es tatsächlich zur Berufung. Ich glaube, da komme ich nicht mehr raus.“

Und für potentielle Anleger hat er einen ganz klaren Rat: „Haltet euch persönlich von den Aktienmärkten fern … Denn manche Entwicklungen kündigen sich einige Tage im Vorfeld an, aber dafür braucht man sensible Antennen und man muss schnell reagieren können … unter dem Strich sollte der kleine Sparer es auf jeden Fall vermeiden, selbst solche Entscheidungen zu treffen, dafür gibt es zu viele Akteure mit anderen Interessen im Markt.“

Holzinvestments sind ein guter Diversifikationskandidat

Auch Liesenberg rät Anlegern eher zu einer vernünftigen Streuung im Portfolio, um Risiken zu minimieren. „Holzinvestments sind ein vielversprechender Baustein: Sie korrelieren laut verschiedener Untersuchungen mit anderen Anlageklassen nur gering oder sogar negativ, was sie zu einem guten Diversifikationskandidaten für Portfolios mit traditionellen Anlagen macht. Mit anderen Worten: Starke Auf- und Abwärtsbewegungen auf dem Aktienmarkt beeinflussen den Trend der Holzinvestition gar nicht oder nur geringfügig.“