Aktuelle CO2-Steuer in Schweden fast so teuer wie Life Forestry Teakplantagen

In der aktuellen Diskussion um die Einführung einer CO2-Steuer in Deutschland gehen die Meinungen noch weit auseinander. Klar ist aber, dass quer durch alle Parteien der Wille nach Klimaneutralität wächst. In Schweden gibt es die CO2-Steuer übrigens schon seit 1991. Und das skandinavische Land hat ein klares Bekenntnis zur Klimaneutralität bis 2045.

Die CO2-Steuer soll bei der Umsetzung helfen. Aktuell liegt diese in Schweden bei umgerechnet rund 115 Euro je Tonne CO2. Diese Zahl ist bemerkenswert, lässt sie sich doch sehr gut in Relation zu den Teakplantagen von Life Forestry setzen.

Ein Hektar ökologisch-nachhaltig bewirtschafteter, zertifizierter Teakplantage von Life Forestry, mit entsprechenden Schutzzonen bindet innerhalb seines Wachstumszyklus rund 300 Tonnen CO2. Das wiederum entspricht in etwa dem lebenslangen Verbrauch eines durchschnittlichen Westeuropäers.

Ein Schwede, zahlt also für 300 Tonnen CO2, die er in seinem Leben verbraucht, in seiner Heimat nach heutigem Stand eine Steuer von rund 34.500 Euro. Würde er stattdessen einen Hektar Teakwald von Life Forestry pachten, dann könnte er sich mit annähernd dem gleichen Betrag nicht nur die Steuern sparen, sondern stattdessen einen hohe Rendite erzielen. Das ist echter Klimaschutz, der sich auch finanziell auszahlt.

Bereits im Jahr 2009/2010 hatte die Life Forestry Switzerland eine Studie zur CO2-Bindung seiner Teakwälder in Auftrag gegeben und die Evaluierung für die Ausgabe eigener CO2-Zertifikate nach dem Gold Standard durchgeführt.

Allerdings steht Life Forestry diesem Ablasshandel bis heute skeptisch gegenüber und hat dies bisher nicht umgesetzt. „Wir wollen mit unseren Teakwäldern nicht Industrieunternehmen aus Europa berechtigen, die Umwelt zu verschmutzen“, so Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. Vielmehr müsse es die gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe sein, jegliche Verschmutzung und Umweltbelastung mit den Mitteln des technisch Machbaren zu verhindern.

Life Forestry appelliert dabei aber nicht nur an die Industrie und die Politik, sondern auch an jeden Einzelnen. „Mit vielen kleinen Schritten, die keinesfalls Verzicht oder Einbussen von Lebensqualität bedeuten, könne jeder von uns seinen kleinen Beitrag leisten“, so Lambert Liesenberg. Investitionen in die Aufforstung von ökologisch-nachhaltigen Teakwäldern seien dabei gleich in mehrfacher Hinsicht sinnvoll. Denn zum einen würden Brachflächen wieder in Wald verwandelt. Die Produktion von hochwertigem Nutzholz nimmt zusätzlich den Druck vom Regenwald als Bezugsquelle von Holz für die industrielle Produktion. Schliesslich gilt zu berücksichtigen, dass mit diesem Engagement auch in Drittländern dauerhaft stabile Arbeitsplätze geschaffen werden und Life Forestry mit seinem sozialen Engagement seit vielen Jahren Familien und Bildungseinrichtungen vor Ort unterstützt.

Abgelegt unter: , , , , ,