Wer höhere Renditen in Sachwerten sucht, sollte statt auf Immobilien auf andere Sachwerte setzen – beispielsweise auf Teak-Direktinvestments. Bild: Lifeforestry

Finger weg von Investments, die zweistellige Renditen in Aussicht stellen, raten manche Verbraucherschützer. Jetzt hat die Stiftung der US-Universität Harvard eine Rendite von 8,1 Prozent erwirtschaftet – und zeigt sich darüber enttäuscht. Was denn nun? Die Life Forestry Switzerland AG erklärt die Hintergründe und was Privatanleger daraus lernen können.

Die Harvard Stiftung verwaltet das Kapital der US-amerikanischen Elite-Universität, das sich auf rund 37 Milliarden Dollar beläuft – das dürfte Weltrekord unter den Hochschulen sein. Zudem ist es essentiell für die Hochschule, denn seine Erträge liefern mehr als ein Drittel des Jahresbudgets. Jetzt haben die Kapitalverwalter ihr Ergebnis von 2016 vorgestellt und demnach eine Rendite von 8,1 Prozent mit ihren Investments erzielt. Zu wenig, findet Chefanleger N.P. Narvekar: „Unsere Leistung ist enttäuschend und nicht dort, wo sie sein sollte.“

Wie haben andere Universitäts-Stiftungen performt?

„Narvekars Aussage irritiert viele Privatanleger, die angesichts des historisch niedrigen Zinsniveaus fieberhaft nach lukrativen Investments suchen. Immer wieder bekommen sie dabei zu hören, Gewinnerwartungen über zehn Prozent seien unseriös“, sagt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG. „Universitätsfonds denken jedoch in anderen Kategorien. Und die anderen US-Unis waren erfolgreicher: Laut dem Wall Street Journal erzielten sie eine Rendite von im Schnitt 12,7 Prozent, Dartmouth schaffte sogar 14,6 Prozent.“

Wie kommen US-Unis auf solche Ergebnisse?

Liesenberg: „Traditionell investieren die amerikanischen Elite-Universitäten ihr Geld in nicht festverzinste Assetklassen wie Aktien, Hedgefonds oder auch Unternehmensbeteiligungen sowie in Wald- oder Energieinvestments.“ Dabei profitierten sie zuletzt von der Rallye der weltweiten Aktienmärkte, allein der breite US-Aktienindex S&P 500 stieg im Jahr 2016 um 17 Prozent.

Was unternimmt Harvard gegen die Underperformance?

N. P. Narvekar hat erst Ende letzten Jahres die Leitung übernommen und versucht nun, über Umstrukturierungen den Kurs zu korrigieren. In seinem Jahresbericht schreibt er von „tiefen, strukturellen Problemen“, die das Ergebnis verschuldet hätten. In Zukunft werden die Anlagen vermehrt externe Investmentfirmen übernehmen, die von ehemaligen Investmentprofis der Stiftung gegründet wurden.

Fazit:

„Hier zeigt sich einmal mehr, dass eine Pauschalaussage über zweistellige Renditen zu kurz greift“, sagt Liesenberg. „Natürlich liegen sie grundsätzlich im Rahmen des Möglichen und werden auch von den Profis angestrebt.“ Was sich Privatanleger von den Universitäts-Stifungen abschauen könnten, sei die Streuung auf verschiedene Produkte und die Anreicherung des Portfolios um Waldinvestments. „Zum Beispiel über ein Direktinvestment in die Life Forestry Teakplantagen (www.lifeforestry-plantagen.com). Hier erwirbt der Anleger einen fest definierten Bestand tropischer Teakbäume auf einer vom FSC zertifizierten Plantage. Gleichzeitig beauftragt er die Life Forestry Switzerland AG damit, die Bäume bis zum erntefähigen Alter zu pflegen und dann zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. Da die Bäume in diesen Jahren ihre Masse allein durch ihr Wachstum vervielfachen – ganz im Gegensatz zu anderen Sachwerten – erzielen sie mit diesem natürlichen Zinseszins eine Rendite in zweistelliger Höhe. „Und genau das suchen doch viele Anleger.“

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