Teakinvestments eignen sich sehr gut zur Altersvorsorge. Bild: Life Forestry Switzerland AG

Deutschlands grösste 50plus Messe lockt mit Themen wie Gesundheit und Genuss, Wellness und Wohnen – und immer mehr auch mit dem Thema Finanzen. Die Botschaft dahinter: Je älter man wird, desto wichtiger sind Entscheidungen hinsichtlich Altersversorgung und Geldanlage. Life Forestry erklärt, welche Strategie für über 60-Jährige sinnvoll ist.

Die Zielgruppe ist schwierig. Schon ab dem 40. Lebensjahr werden Menschen zunehmend kritischer und damit schwieriger zu locken mit knackigen Werbesprüchen und Verkaufstricks. Trotzdem geben die Aussteller in Halle 5.6 auf dem Münchner Messegelände bei der Seniorenmesse „Die 66“ ihr Bestes. Hier ist das Thema „Finanzen & Versicherung“ untergebracht, und das ist für Senioren wichtiger, als sie es gerne wahrhaben wollen.

Oft wird die verbleibende Lebenszeit unterschätzt

„Viele Vertreter der älteren Generation bekommen bei Banken nur noch schwer Kredite“, erklärt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry. „Und einige von ihnen haben vor Jahren schlechte Erfahrungen mit dem Aktienmarkt gemacht, als die New-Economy-Blase platzte.“ Trotzdem müssen sie sich Gedanken machen. Derzeit auslaufende Lebensversicherungen setzen Gelder frei, die schnell weniger werden, wenn man nichts dagegen unternimmt. Um diese Motivation der Messebesucher noch zu erhöhen, machen die Aussteller in Halle 5.6 klar: Eine heute 66-jährige Frau wird mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 60 Prozent älter als 90 Jahre alt werden. Diese Jahrzehnte muss man finanzieren können. Was also raten die Experten der Zielgruppe?

Wer eine positive Rendite will, muss ins Risiko gehen

„Es gibt schlicht keinen risikolosen Zins mehr, der das vorhandene Kapital erhält“, erklärte Michael Reuss der Süddeutschen Zeitung. Er ist Geschäftsführer bei Huber, Reuss und Partner, einem grösseren Vermögensverwalter in Deutschland. Und Stefan Heine, Honorarberater bei der Quirin-Bank in Berlin, legt nach: „Wer eine positive Rendite will, muss ins Risiko gehen.“

Trotzdem scheuen sich viele Menschen über 60, jetzt am Kapitalmarkt einzusteigen und ihr Geld in Aktien anzulegen. Liesenberg beruhigt: „Auch Risiken lassen sich managen. Am besten, indem Sie Ihr zur Verfügung stehendes Geld klug streuen.“ Ein Drittel sollte immer verfügbar sein, etwa in Form von Tagesgeld. Für das zweite Drittel empfiehlt Vermögensberater Reuss eine Anlage in „vermeintlich langweilige Dividendenaktien, die kaum Kursgewinne, aber gute Dividendenrenditen bringen“. Bei vielen europäischen Standardwerten liegen die Renditen derzeit zwischen drei und 4,5 Prozent, also deutlich höher als die Inflation. Und das letzte Drittel?

Life Forestry: Mit dem natürlichen Zinsenzins von Bäumen zu zweistelligen Renditen

„Ein guter Baustein im neuen Portfolio könnte ein Direktinvestment in Teakbäume sein“, rät Liesenberg. Beim Life Forestry Modell etwa erwirbt der Anleger einen fest definierten Bestand tropischer Teakbäume auf einer vom FSC zertifizierten Plantage. Gleichzeitig beauftragt er den Anbieter damit, die Bäume bis zum erntefähigen Alter zu pflegen und dann zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. Da die Bäume in diesen Jahren ihre Masse allein durch ihr Wachstum vervielfachen – ganz im Gegensatz zu anderen Sachwerten – erzielen sie mit diesem natürlichen Zinseszins eine Rendite in zweistelliger Höhe. „Egal, ob man den Gewinn selbst verbrauchen oder für die Enkel wieder anlegen möchte: Eine vergleichbare Rendite müssen Sie länger suchen.“ Derzeit sind Verträge über eine Laufzeit von nur 13 Jahren im Angebot.