Investieren in Holz, ein Fachbuch von Lambert Liesenberg

Kryptowährungen waren zuletzt häufig in den Schlagzeilen: Betrugsvorwürfe, Hackerangriffe, Verdacht auf Terrorfinanzierung oder Geldwäsche – zuletzt wegen aussergewöhnlichen Kursanstiegen und Warnungen vor einer Blase. Was die Experten der Life Forestry Switzerland AG dazu sagen.

Mehrere hundert Kryptowährungen gibt es mittlerweile, die Bekannteste ist Bitcoin. Würde man alle Ersatzwährungen kapitalisieren, erhielte man rund 150 Milliarden Dollar – knapp die Hälfte davon für Bitcoin. Doch Experten raten zu äusserster Vorsicht. Jamie Dimon etwa ist Chef der US-amerikanischen Grossbank J.P. Morgan Chase und sagt, Bitcoin werde nicht funkionieren, sondern in einem Crash enden, denn: „Bitcoin ist Betrug“.

Jetzt will auch noch die chinesische Regierung eine ganze Reihe von Handelsplattformen schliessen, auf denen Bitcoin gehandelt wird. Der Grund: Schon länger wird gemutmasst, dass mithilfe der Kryptowährung illegal Gelder aus China herausgeschleust würden. Laut Finanzblog Zerohedge verdächtigt die Regierung in Peking das Bitcoin-Netzwerk, die nötige Infrastruktur zu bieten, um die gegen die Kapitalflucht erlassenen Massnahmen der Finanzaufsicht zu umgehen. Nun soll also die Bitcoin-Infrastruktur im Land komplett zerschlagen werden.

Beste Voraussetzungen für eine Blase

Auch Lambert Liesenberg, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG, hat eine klare Meinung zu Bitcoin: „Derzeit wird heftig mit Kryptowährungen spekuliert und darauf gehofft, den digitalen Token teurer wieder verkaufen zu können. Damit haben wir beste Voraussetzungen für eine Blase.“ Zudem sei der Bitcoin streng gesehen gar keine Währung, denn die fungiere schliesslich als Tauschmedium und gleichzeitig als Wertspeicher. Bitcoins könne man aber nicht einfach so ausgeben und dazu seien sie kein besonders effektiver Wertspeicher.

Teak im Portfolio wirkt Markverwerfungen entgegen

„Bitcoins sind ein hochspekulativer Markt – ganz im Gegenteil zu Teakplantgen“, erklärt Liesenberg und empfiehlt einen Anteil von bis zu 30 Prozent im Portfolio in Teakplantagen wie die von Life Forestry zu investieren (www.lifeforestry-plantagen.com). „Weder die Nordkoreakrise noch die Wirbelstürme Irma und Co. können den Bäumen etwas anhaben“, erklärt der Teak-Experte. „Wenn Anleger also einen Teil ihres Geldes in unseren Plantagen investieren, wirken sie möglichen Marktverwerfungen entgegen und können eine attraktive zweistellige Rendite erwarten.“