life forestry » September 14th, 2017

Wer höhere Renditen in Sachwerten sucht, sollte statt auf Immobilien auf andere Sachwerte setzen – beispielsweise auf Teak-Direktinvestments. Bild: Lifeforestry

Wenn es nirgends vernünftige Zinsen gibt, werden Häuser gekauft. Deshalb steigen in Deutschland die Immobilienpreise seit Jahren, für viele Menschen ist ein Eigenheim mittlerweile unbezahlbar geworden. Die Life Forestry Switzerland AG stellt eine neue Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft IW vor, die insbesondere vor drei Risiken warnt.

1. Vor allem in ländlichen Regionen sei in den letzten Jahren zu viel gebaut worden, etwa mehr als doppelt so viele Einfamilienhäuser wie benötigt. Die Preise könnten aufgrund dieses Überangebots hier fallen, Käufer sollten deshalb besonders vorsichtig sein.

2. In grösseren Städten seien dagegen zu viele kleine Apartments entstanden, beispielsweise für Studenten. Allen voran wird hier Frankfurt am Main genannt. Da die Zahl junger Erwachsener und damit auch die Studentenzahlen zurückgehen, könne auch das bereits kurzfristig zu sinkenden Preisen für diese Immobilien führen.

3. Und schliesslich warnt das IW vor einer möglichen Verschärfung der Mietregulierung nach der Bundestagswahl, was Mieterhöhungen erschweren könnte. Möglicherweise hegen Immobilieninvestoren überoptimistische Erwartungen, was die Steigerung der Mietpreise angeht, heisst es in der Studie.

Die Gefahr einer Preisblase, und damit verbunden einen Zusammenbruch des deutschen Immobilienmarktes sieht das Institut hingegen in Deutschland derzeit nicht. Die Chancen stünden gut, dass der Boom in einer weichen Landung endet, schreibt das IW.

Lifeforestry: Teak-Direktinvestmenst als interessante Alternative

„Wer höhere Renditen in Sachwerten sucht, der sollte auf Alternativen ausweichen, etwa auf ein Teak-Direktinvestment“, meint Lambert Liesenberg, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG. Life Forestry betreibt nachhaltig bewirtschaftete und zertifizierte Teakplantagen in Costa Rica und Ecuador. Dort können Anleger direkt in einen fest definierten Bestand tropischer Teakbäume investieren. Gleichzeitig beauftragen sie Life Forestry damit, die Bäume bis zum erntefähigen Alter zu pflegen und dann zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. Da die Bäume in diesen Jahren ihre Masse vervielfachen – ganz im Gegensatz zu anderen Sachwerten wie beispielsweise Gold und Edelsteinen – können sie mit diesem natürlichen Zinseszins Renditen in zweistelliger Höhe erzielen.

life forestry » September 7th, 2017

Teakholz bietet Schutz vor Inflation und sollte in keinem Portfolio fehlen. Bild: © Life Forestry

Bereitet die Europäische Zentralbank das Ende des Nullzinses vor? Die Hinweise verdichten sich. Die Life Forestry Switzerland AG erklärt, was das für Teakinvestoren bedeutet und was sie beachten sollten.

Schon länger fragen sich alle, wann Mario Draghi als EZB-Chef endlich die Geldschwemme drosseln und von seiner seit über einem Jahr andauernden Phase der Nullzinspolitik abrücken wird. Ende Juni hielt er im portugiesischen Sintra eine Rede zur Geldpolitik, die von vielen als Signal für einen baldigen Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik gewertet wurde. Sofort stieg der Euro-Kurs. Gleichzeitig standen zwei Fragen im Raum: Wann wird diese Wende erfolgen und damit wieder Zinsen aufs Konto bringen? Und was sollten Anleger nun tun?

Nicht vor Ende 2018

„Die Zinswende wird kommen, aber ich gehe davon aus, dass wir bis Ende 2018 Zeit haben werden, uns darauf vorzubereiten“, antwortet Lambert Liesenberg, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG. Diese Meinung teilt auch eine Reihe von Finanzexperten, die das Magazin FOCUS zu diesem Thema befragt hat. Dort heisst es weiter: „Nach FOCUS-Informationen gibt es eine interne Verabredung des EZB-Präsidiums. Danach sollen die Zinsen frühestens Ende 2018 erhöht werden.“

Was bedeutet das für Anleger?

Die Aussicht auf steigende Zinsen wird einerseits dafür sorgen, dass viele, die grundsätzlich einen Immobilienkauf, eine Anschlussfinanzierung oder die Aufnahme eines Kredits erwägen, jetzt schnell aktiv werden. „Sie wollen verständlicherweise das heute noch niedrige Zinsniveau nutzen und in die Zukunft retten“, erläutert Liesenberg.

Und dann? Alte Börsianerregeln würden sagen, dass steigende Zinsen Anleihen wieder attraktiver machen, Aktien dagegen unter Druck bringen und Sachwerte wie Gold längerfristig wieder nach unten gehen lassen. „So allgemein kann man das aber gar nicht sagen“, schränkt Liesenberg ein. „Die Nullzinsphase und das Anleihekaufprogramm der EZB wird von vielen Unternehmen als ungesund empfunden. So könnten in dieser Situation steigende Zinsen sogar das Vertrauen in die Wirtschaft wieder stärken. Und damit die Investitionsbereitschaft ankurbeln.“

Müssen Teakinvestoren aktiv werden?

In den zinslosen Zeiten suchten viele Anleger nach alternativen Möglichkeiten und investierten ihr Geld zunehmend in Sachwerte. „Dazu zählen auch die Teakinvestments der Life Forestry“, sagt Liesenberg. Experten vermuten bei einer Rückkehr der Zinsen einen leichten Preisrückgang bei Sachwerten, weil viele Anleger wieder auf Anleihen umschwenken. Die Profis raten dazu, den Preisrückgang für einen Kauf zu nutzen. Und wer bereits in Bäume mit einem längeren Anlagehorizont investiert hat? Den müsse „die Schwankung nicht gross kümmern“, heisst es im FOCUS.