life forestry » August 23rd, 2017

Als Geldanlage interessanter als Edelsteine: Teakbäume von Life Forestry Switzerland. Bild: Life Forestry

Diamanten zum halben Preis? Da kann man in blendender Urlaubslaune schon mal schwach werden. In der Heimat gibt es keine vernünftigen Zinsen, warum also sein Geld nicht in ein Schmuckstück investieren, wenn die Gelegenheit so günstig ist? Weil es oft Betrug ist. Die Life Forestry Group erklärt, welche Gefahren hier lauern.

Souvenirs sind etwas Wunderbares. Immer wenn man sie ansieht, erinnert man sich an die schöne Reise, das Gefühl von Freiheit und Entspannung, die exotische Umgebung … Gerade in Ländern und Städten mit vielen Goldschmieden und Edelsteinschleifereien bieten sich schöne und vor allem günstige Schmuckstücke als Andenken an. Mancher Urlauber denkt auch: eine gute Investition. „Allerdings werden diese Schmuckkäufer nur allzu oft enttäuscht, wenn sie zurück in der Heimat ihre vermeintliche Investition von einem Gutachter schätzen lassen“, sagt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG.

Fälschungen werden immer besser

Heinrich Butschal, erfahrener Münchner Goldschmied und Gutachter, erklärte der WirschaftsWoche: „Die Fälschungen werden mit den Prüfmethoden immer besser. Es gibt auch teure und hochwertige Fälschungen. Dann ist einem Goldbarren nicht anzusehen, ob er echt oder gefälscht ist.“ Im Grunde habe der Laie keine Chance, Gold und Juwelen als Imitate oder Fälschungen zu erkennen, deshalb rate er von derlei Urlaubskäufen grundsätzlich eher ab. „Seriöse Händler sind dort ebenso teuer wie hierzulande.“

Es gibt keine Schmuck-Schnäppchen

Am schwierigsten sind Edelstein-Fälschungen zu enttarnen. So werden zum Beispiel Rubine und Saphire schon seit über hundert Jahren durch synthetische oder billigere Halbedelsteine ersetzt. „Ausserdem können Laien unmöglich die Qualität eines Edelsteins erkennen, die spielt aber eine entscheidende Rolle für den Wert“, erklärt Liesenberg. „So fallen nahezu alle auf die Nase, die gehofft hatten, grössere Juwelen im Ausland zu ergattern, als es mit ihrem Budget zu Hause möglich wäre.“ In der Realität sind echte Diamanten in Ländern wie Sri Lanka, Südafrika oder der Türkei dort sogar teurer als in Deutschland. „Und glauben Sie nicht den beiliegenden Echtheitszertifikaten. Oft sind die Aussagen zur Güte schlicht falsch oder nur selektiv. Letztlich sollen sie nur Ihr Misstrauen als Käufer reduzieren.“

Wie sich Urlaub und Investment besser verbinden lassen

Also sollte man Urlaub und Investment lieber strikt trennen? „Nicht unbedingt“, meint Liesenberg. „Wir bieten unseren Anlegern an, auf einer Reise durch Costa Rica oder Ecuador unsere Plantagen zu besuchen und ‚ihr’ Investment live vor Ort zu sehen. So können sie sich selbst ein Bild davon machen, wie ihr Zinseszins auf natürliche Weise wächst und wächst.“

Die Life Forestry Group betreibt nachhaltig bewirtschaftete und zertifizierte Teakplantagen in Costa Rica und Ecuador. Dort können Anleger direkt in einen fest definierten Bestand tropischer Teakbäume investieren. Gleichzeitig beauftragen sie Life Forestry damit, die Bäume bis zum erntefähigen Alter zu pflegen und dann zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. Da die Bäume in diesen Jahren ihre Masse vervielfachen – ganz im Gegensatz zu anderen Sachwerten wie beispielsweise Gold und Edelsteinen – können sie mit diesem natürlichen Zinseszins Renditen in zweistelliger Höhe erzielen.

life forestry » August 7th, 2017

Holz ist schon lange ein Geheimtipp für Investment-Profis. Hier die Teakplantage Santa Sabina in Costa Rica. Bild: Life Forestry 2017

Das erste Halbjahr 2017 ist vorüber und die Analysten rechnen eifrig: Welche Rohstoffinvestments verzeichnen eine überdurchschnittliche Preis- und Wertentwicklung? Und welche haben massiv verloren? So viel sei hier schon verraten: Gold liegt nur im Mittelfeld. Und die Life Forestry Group freut sich, dass Holz zu den Top-Performern zählt.

Mancher Anleger dürfte schwer ernüchtert sein: Palmöl bei – 19,25 Prozent, Kakao bei – 16,61 Prozent, Kaffee bei – 10,14 Prozent, und selbst Energierohstoffe wie Öl, Erdgas oder Kohle liegen deutlich im Minus. Wie erwartet solide zeigen sich dagegen Silber mit + 4,14 Prozent und Gold mit + 7,76 Prozent. Doch zu den absoluten Spitzenreitern zählt Holz mit sage und schreibe + 15,58 Prozent!

Holz viel besser als Gold

Die Zahlen stammen von finanzen.net, dem grössten deutschen Finanzportal, das seit Jahren die Preis- und Wertentwicklung von Rohstoffinvestments untersucht. Das Fazit der Experten: „Auch wenn es gut lief für Goldanleger im ersten Halbjahr 2017: Es gab Rohstoffinvestments, die haben noch eine deutlich bessere Performance abgeliefert. Einige andere haben unterdessen tiefrote Spuren in den Depots hinterlassen.“

Dem Geschäftsführer der Life Forestry Group, Lambert Liesenberg, erscheint der Gewinn bei Holz vor allem im Vergleich mit den Verlierer-Rohstoffen Palmöl, Kakao und Kaffee bemerkenswert. „Dabei ist Holz schon seit langem ein Geheimtipp für Investmentprofis. Mit diesem jüngsten Plus setzt Holz seinen Höhenflug ungebremst fort.“ Schon im vergangenen Jahr stellten die Experten von finanzen.net fest, dass „Gold überraschenderweise nicht den ersten Platz des Rankings belegt. Und das, obwohl das Edelmetall in diesen krisengeschüttelten Zeiten doch als ‚sicherer Hafen’ gilt.“ 2016 schaffte der Rohstoff Holz am Ende einen Performancegewinn von 19,46 Prozent.

Das Rohstoff-Ranking

Hier geht’s zum kompletten Rohstoff-Ranking 2017 (1. Halbjahr) von finanzen.net.

Das Ranking stellt die prozentuale Bewegung der Werte des jeweiligen Handelsstarts ab dem 2. Januar 2017 bis zum Handelsschluss am 30. Juni 2017. Gerundet wurde auf die zweite Nachkommastelle (Stand 30.06.2017).