life forestry » Juli 28th, 2017

Teakinvestments eignen sich sehr gut zur Altersvorsorge. Bild: Life Forestry Switzerland AG

Deutschlands grösste 50plus Messe lockt mit Themen wie Gesundheit und Genuss, Wellness und Wohnen – und immer mehr auch mit dem Thema Finanzen. Die Botschaft dahinter: Je älter man wird, desto wichtiger sind Entscheidungen hinsichtlich Altersversorgung und Geldanlage. Life Forestry erklärt, welche Strategie für über 60-Jährige sinnvoll ist.

Die Zielgruppe ist schwierig. Schon ab dem 40. Lebensjahr werden Menschen zunehmend kritischer und damit schwieriger zu locken mit knackigen Werbesprüchen und Verkaufstricks. Trotzdem geben die Aussteller in Halle 5.6 auf dem Münchner Messegelände bei der Seniorenmesse „Die 66“ ihr Bestes. Hier ist das Thema „Finanzen & Versicherung“ untergebracht, und das ist für Senioren wichtiger, als sie es gerne wahrhaben wollen.

Oft wird die verbleibende Lebenszeit unterschätzt

„Viele Vertreter der älteren Generation bekommen bei Banken nur noch schwer Kredite“, erklärt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry. „Und einige von ihnen haben vor Jahren schlechte Erfahrungen mit dem Aktienmarkt gemacht, als die New-Economy-Blase platzte.“ Trotzdem müssen sie sich Gedanken machen. Derzeit auslaufende Lebensversicherungen setzen Gelder frei, die schnell weniger werden, wenn man nichts dagegen unternimmt. Um diese Motivation der Messebesucher noch zu erhöhen, machen die Aussteller in Halle 5.6 klar: Eine heute 66-jährige Frau wird mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 60 Prozent älter als 90 Jahre alt werden. Diese Jahrzehnte muss man finanzieren können. Was also raten die Experten der Zielgruppe?

Wer eine positive Rendite will, muss ins Risiko gehen

„Es gibt schlicht keinen risikolosen Zins mehr, der das vorhandene Kapital erhält“, erklärte Michael Reuss der Süddeutschen Zeitung. Er ist Geschäftsführer bei Huber, Reuss und Partner, einem grösseren Vermögensverwalter in Deutschland. Und Stefan Heine, Honorarberater bei der Quirin-Bank in Berlin, legt nach: „Wer eine positive Rendite will, muss ins Risiko gehen.“

Trotzdem scheuen sich viele Menschen über 60, jetzt am Kapitalmarkt einzusteigen und ihr Geld in Aktien anzulegen. Liesenberg beruhigt: „Auch Risiken lassen sich managen. Am besten, indem Sie Ihr zur Verfügung stehendes Geld klug streuen.“ Ein Drittel sollte immer verfügbar sein, etwa in Form von Tagesgeld. Für das zweite Drittel empfiehlt Vermögensberater Reuss eine Anlage in „vermeintlich langweilige Dividendenaktien, die kaum Kursgewinne, aber gute Dividendenrenditen bringen“. Bei vielen europäischen Standardwerten liegen die Renditen derzeit zwischen drei und 4,5 Prozent, also deutlich höher als die Inflation. Und das letzte Drittel?

Life Forestry: Mit dem natürlichen Zinsenzins von Bäumen zu zweistelligen Renditen

„Ein guter Baustein im neuen Portfolio könnte ein Direktinvestment in Teakbäume sein“, rät Liesenberg. Beim Life Forestry Modell etwa erwirbt der Anleger einen fest definierten Bestand tropischer Teakbäume auf einer vom FSC zertifizierten Plantage. Gleichzeitig beauftragt er den Anbieter damit, die Bäume bis zum erntefähigen Alter zu pflegen und dann zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. Da die Bäume in diesen Jahren ihre Masse allein durch ihr Wachstum vervielfachen – ganz im Gegensatz zu anderen Sachwerten – erzielen sie mit diesem natürlichen Zinseszins eine Rendite in zweistelliger Höhe. „Egal, ob man den Gewinn selbst verbrauchen oder für die Enkel wieder anlegen möchte: Eine vergleichbare Rendite müssen Sie länger suchen.“ Derzeit sind Verträge über eine Laufzeit von nur 13 Jahren im Angebot.

Das Fachbuch zum Thema Teakinvestment von Lambert Liesenberg, Life Forestry Switzerland AG

Der Psychologe und Bestseller-Autor Gerd Gigerenzer erforscht seit Jahrzehnten unser Risikoverhalten. Auf der Investorenkonferenz in Amsterdam offenbarte er in einem Interview mit dem Handelsblatt, welche einfache Lösung er für Geldanlagen empfiehlt. Life Forestry fasst die Tipps zusammen.

Seit einiger Zeit empfehlen Banker und Finanzexperten ihren Anlegern, risikoreicher zu investieren, um mehr Rendite zu erzielen. Aber ist das der richtige Weg? „Viele Deutsche haben ihr Vertrauen in die Banker verloren“, widersprach Gigerenzer im Handelsblatt. „Nach der Finanzkrise ist diese Reaktion auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Es ist daher naiv, zum Kunden zu sagen: Bitte geh mehr Risiken ein.“ Vielmehr brauche es den mündigen Anleger mit Grundverständnis für Risiko und Ungewissheit, die immer wieder miteinander verwechselt würden.

Wo liegt der Unterschied zwischen Risiko und Ungewissheit?

Risiken sind abschätzbar. Bei der Wettervorhersage etwa werden Sonnenscheindauer oder Regenwahrscheinlichkeit mit grossen Datenmengen und einer Optimierung berechnet. Ungewissheit sei dagegen etwas anderes, sagt Gigerenzer. „Da kennen wir die Regeln des Systems nicht genau, es gibt wenig verlässliche Daten und zu viele Überraschungen, etwa auf Finanzmärkten. Trotzdem vertrauen wir dann auf mathematische Modelle, die Stabilität annehmen und versuchen zu optimieren. Das Ergebnis ist die Illusion einer Gewissheit.“

Faustregeln für Otto Normalverbraucher

Was der Menschheit schon immer in unübersichtlichen Situationen geholfen hat, sei vielmehr die Heuristik, also die Kunst, mit begrenztem Wissen und wenig Zeit dennoch zu praktikablen Lösungen zu kommen. „Einfache Regeln sind meist robust und schützen vor Fehlern.“ Gigerenzer nennt dafür zwei einfache Faustregeln:
1. Einfaches Streuen der Anlage, also den Betrag zu gleichen Teilen auf eine bestimmte Anzahl von Anlageklassen verteilen (etwa in drei Dritteln).
2. Kaufe kein Finanzprodukt, das du nicht verstehst.

Zur Vorsicht rät Gigerenzer dagegen bei Empfehlungen von Bank- oder sonstigen Beratern: „Ein Bankdirektor sagte mir einmal, er kaufe nie, was seine eigenen Berater empfehlen würden. Die seien schliesslich zum Verkaufen angehalten.“

Beste Absicherung gegen Risiko

Auch LIfe Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg rät Anlegern zu einer vernünftigen Streuung im Portfolio, um Risiken zu minimieren. Schon in seinem 2015 erschienenen Buch „Investieren in Holz“ betont er: „Die beste Absicherung Ihrer Anlage gegen Risiken erzielen Sie durch eine breite Streuung auf verschiedene Anlageklassen und -produkte. Selbst wenn Sie jetzt absolut überzeugt sind von Investitionen in Edelholz – Sie sollten nicht mehr als 30 Prozent Ihres Portfolios in langfristigen Sachwertinvestitionen anlegen. Überlegen Sie stattdessen genau, wie viel von Ihrem Anlagekapital für eventuelle Notfälle auch kurzfristig verfügbar sein muss.“ Und was Faustregel Nr. 2 angeht, also das Verstehen der Anlage in Teakbäume von Life Forestry: Liesenberg erklärt auf rund 200 Seiten alles, was man als Investor über Holz, Bäume, Pflanzschemata, Pflegemassnahmen, Anlageformen und Renditefindung wissen muss.

Weitere Infos zum Buch „Investieren in Holz“.