2010 ist Internationales Jahr der Biodiversität
Kopenhagen hat die Hoffnungen vieler Menschen auf einen effektiveren Naturschutz enttäuscht. Dabei ist der Klimawandel nur ein Aspekt der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlage. Die Zahl funktionierender Ökosysteme, die uns sauberes Wasser, Nahrung und Lebensraum liefern, nimmt dramatisch ab. Bis 2010 sollte diese Entwicklung aufgehalten werden. Doch bereits heute ist klar, dass auch dieses Vorhaben scheitert.
Teakforste waren jahrzehntelang Brachland!
Wer den strengen Kriterien des FSC genügen will, der muss den Nachweis antreten, dass die bewirtschafteten Flächen schon vor der Aufforstung Brachflächen waren. Diesen Beweis bleiben viele Plantagenbetreiber schuldig.
Life Forestry lässt sich beim Kauf von Ländereien jeweils vertraglich bestätigen, dass die Grundstücke für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren nur als Weidefläche oder als Brachland gedient haben. Zudem werden intensive Recherchen angestellt und Interviews mit Nachbarn und anderen Grundstücksbesitzern geführt, um diese Aussagen bestätigen zu lassen.
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Wenn sich in Kopenhagen die Mächtigen der Welt an kalten Platten und mit warmen Worten über die Zukunft des Weltklimas austauschen, schmelzen die Gletscher in den Alpen trotzdem weiter, Wirbelstürme bilden sich im Golf von Mexiko und Australien stöhnt über Hitzerekorde mit Ozonlöchern und Hautkrebsgefahr.
Life Forestry fordert “Handeln statt Diskutieren”
Hintergrund der Life Forestry Kritik ist die dritte Weltklimakonferenz der Weltwetterorganisation (WMO), zu der Anfang September in Genf unter anderem 19 Staats- und Regierungschefs sowie mehr als 60 Minister eingeladen sind. Auf der Tagesordnung stehen Diskussionen über internationale Netzwerke, mit deren Hilfe Klimaveränderungen beobachtet und Forschungsergebnisse gebündelt werden. Vor allem sollen Möglichkeiten geschaffen werden, dass sich auch Entwicklungsländer auf die dramatischen Folgen des Klimawandels einstellen können.

