Brasilien wird zum Problemstaat beim Umweltschutz
20 Jahre ist es her, da fand in Rio der erste Umweltgipfel statt, bei dem die Grundsteine einer Klimakonvention gelegt wurden, die später zum sogenannten Kyoto-Protokoll führten.
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Feiern wo es nichts zu feiern gibt
Die Delegierten des Klimagipfels sind aus dem mexikanischen Cancún abgereist. Sie lassen sich feiern, die Weltpresse berichtet geradezu euphorisch von den tollen Erfolgen und die Delegierten verabschieden sich in eine beschauliche Weihnachtszeit.
2010 ist Internationales Jahr der Biodiversität
Kopenhagen hat die Hoffnungen vieler Menschen auf einen effektiveren Naturschutz enttäuscht. Dabei ist der Klimawandel nur ein Aspekt der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlage. Die Zahl funktionierender Ökosysteme, die uns sauberes Wasser, Nahrung und Lebensraum liefern, nimmt dramatisch ab. Bis 2010 sollte diese Entwicklung aufgehalten werden. Doch bereits heute ist klar, dass auch dieses Vorhaben scheitert.
Life Forestry fordert “Handeln statt Diskutieren”
Hintergrund der Life Forestry Kritik ist die dritte Weltklimakonferenz der Weltwetterorganisation (WMO), zu der Anfang September in Genf unter anderem 19 Staats- und Regierungschefs sowie mehr als 60 Minister eingeladen sind. Auf der Tagesordnung stehen Diskussionen über internationale Netzwerke, mit deren Hilfe Klimaveränderungen beobachtet und Forschungsergebnisse gebündelt werden. Vor allem sollen Möglichkeiten geschaffen werden, dass sich auch Entwicklungsländer auf die dramatischen Folgen des Klimawandels einstellen können.

