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Auch für Privatinvestoren interessant: Waldinvestments, z. B. Teakinvestments von Life Forestry in Costa Rica oder Ecuador. Bild: Life Forestry

Bislang gaben grosse US-Stiftungen und adelige Waldbesitzer bei Holzinvestments den Ton an. Doch mittlerweile haben sich auch viele vermögende Anleger in Europa mit Wald, Ackerland und anderen grünen Sachwerten eingedeckt. Life Forestry erklärt am Beispiel Wald, warum das nichts mit dem Trend zur Landlust zu tun hat, sondern mit nüchternem Kalkül.

Daniel Hopp, Sohn des SAP-Mitbegründers Dietmar Hopp, besitzt drei Milchfarmen und insgesamt 1500 Hektar Land im Süden Neuseelands. Tchibo-Erbe Günter Herz hat sich in Argentinien eingekauft. Und der Eigentümer von Knorr-Bremse, Heinz Herrmann Thiele, hat eine Mangoplantage mit 350.000 Bäumen in Südafrika erworben und züchtet zudem in Uruguay 8500 Rinder. Mittlerweile verfüge die Hälfte aller deutschen Industriellenfamilien über Agrarimmobilien, schreibt das manager magazin. Und es rechnet sich: „Eines unserer besten Investments seit Jahren“, freut sich beispielsweise Hopp.

10 Prozent Wald für ein ausgewogenes Portfolio

„Seit ungefähr sechs Jahren beobachten wir dieses gestiegene Interesse an Wiesen und Wäldern“, sagt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. Dabei mischen amerikanische Pensionsfonds ebenso mit wie chinesische Staatskonzerne oder Privatinvestoren. „Sie alle wollen ihr Vermögen noch stärker diversifizieren und sich so gegen die Unwägbarkeiten der Märkte absichern.“

Wer jetzt schon versorgt ist, hat gut Lachen, denn die Preise für Grundbesitz steigen, egal ob für Maisfelder oder Baumbestände. Und dieser Trend wird sich nicht so schnell umkehren, denn Land wird durch Klimawandel, Urbanisierung und Bodenerosion zunehmend knapper. „Wir empfehlen, wie die meisten Experten, bis zu 10 Prozent Wald oder Agrarland in ein ausgewogenes Portfolio aufzunehmen“, sagt Liesenberg.

Nur Investments in Übersee bringen attraktive Renditen

Bloss: In Deutschland gibt es so gut wie keinen Wald mehr zu kaufen. Deshalb weichen Anleger in die Vereinigten Staaten aus oder nach Lateinamerika, wo Baumbestände deutlich günstiger sind als hierzulande. Auch was Rechtssicherheit und Infrastruktur angeht, liegen die Bedingungen dort im Rahmen. Sogar die Bayerische Versorgungskammer hat nun – nach dem Vorbild von Universitäten wie Harvard und Yale oder Stiftungen – Geld in amerikanische Wälder angelegt. Eine gute Entscheidung laut einer Studie der Berenberg Bank. Denn von 1992 bis 2012 erzielten Anleger in den USA inklusive Wertsteigerung eine Rendite von über 10 Prozent pro Jahr.

Doch nicht Jeder kann sich ausgedehnte Ländereien leisten. Wie profitieren auch Anleger mit geringerem Vermögen von den guten Renditen grüner Investments in Übersee? „Sie können bei uns direkt in Teakbäume investieren, die in zertifizierten Plantagen in Lateinamerika gepflanzt, bis zur Ernte intensiv gepflegt und schliesslich zu bestmöglichen Preisen verkauft werden“, rät Liesenberg. „Hier können Sie auch geringere Stückzahlen erwerben und trotzdem zweistellige Renditen einfahren.“