Teakholz spielt in Indien eine herausragende Rolle. Bild: BBC

Teakholz spielt im indischen Möbelmarkt eine herausragende Rolle. Bild: BBC

Der britische Sender BBC berichtete gerade über die Grundsteinlegung des ersten IKEA-Marktes im südindischen Hyderabad – und zeigt sich skeptisch, weil bereits mehrere Konkurrenten ihre Läden wieder schliessen mussten. Warum in Indien die Wohnungen anders eingerichtet werden und was das für ein Direktinvestment bei Life Forestry bedeutet.

Für rund 20 Milliarden Dollar pro Jahr werden in Indien derzeit Möbel verkauft, Tendenz rasant steigend. Doch wer die Branche dort verstehen will, der sollte sich auf einem indischen Möbelmarkt umsehen. BBC Reporter haben Naampally besucht, einen lauten und geschäftigen Möbelmarkt in der Altstadt von Hyderabad. „In der ganzen Strasse reiht sich ein Möbelgeschäft an das andere, und sie verkaufen wirklich alles, angefangen beim Siebensitzer-Sofa, über Himmelbetten bis hin zum handgeschnitzten Spiegel.“ Ganze Familien kämen hierher, zum Anschauen, Ausprobieren und vor allem zum ausführlichen Diskutieren bei endlosen Tassen süssem Tee mit Keksen.

„In Indien sind Möbel eine Investition“

In manchen Geschäften ist nahezu jedes Stück aus Teakholz. Deepak Kumar, Eigentümer eines dieser Läden, verkauft Möbel in der dritten Generation und hat keinerlei Angst vor der neuen Konkurrenz aus Europa, weil Inder ihre ganz eigene Art hätten, Möbel zu kaufen. Sie wollen Handarbeit, auf die sie gerne auch eine Weile warten. Dafür sollen die Stücke schliesslich ein Leben lang halten. Das funktioniert eben mit dem langlebigen Teakholz am besten. „In Indien sind Möbel wie Gold und Silber, die Menschen betrachten sie als Investition“, erklärt Deepak Kumar. Und das werde auch so bleiben.

Der grösste Teakholzmarkt liegt in Asien

Eine gute Nachricht für Anleger, die in zertifizierte Teakplantagen investiert haben. „Der grösste Teakholzmarkt liegt in den wachstumsstarken Schwellenländern in Asien, wo Teak seit Jahrhunderten als Luxusgut verkauft wird“, erklärt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. „Neben Indien ist das natürlich China.“ Das bestätigt auch eines der wichtigsten staatlichen Holzunternehmen CNFPIC im Reich der Mitte, das sinngemäss sagt: „Teak ist seit jeher die beliebteste Holzart für die kunsthandwerkliche Fertigung traditioneller chinesischer Möbel.“

Und weil die Rendite für ein Holzinvestment auch stark vom aktuell auf dem Markt bezahlten Preis abhängt, können die Anleger sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken. „Der asiatische Möbelmarkt sorgt dafür, dass auch weiterhin Höchstpreise für Teakstämme von bester Qualität gezahlt werden“, sagt Liesenberg.