Der Nachweis über legal geschlagenes Holz wird in Zukunft für Importeure verpflichtend.

Ab 2012 darf kein illegal geschlagenes Tropenholz mehr in die EU eingeführt werden. Die EU will mit dieser Massnahme die tropischen Wälder schützen und den Klimawandel verlangsamen.

Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg: „Dieses Gesetz ist schon lange überfällig. Schliesslich gehen derzeit rund ein Fünftel aller EU-Holzimporte auf illegalen Holzeinschlag zurück. Bedauerlicherweise gilt das auch für Teakholz, vor allem aus Süd-Ost-Asien.“

Infografik:WWF

Infografik: © WWF

Im Oktober hat das EU-Parlament daher für eine strikte Regulierung des Tropenholzhandels gestimmt. Mit dem Einfuhrverbot dürfen illegales Tropenholz und daraus hergestellte Produkte ab 2012 in der EU auch nicht mehr gehandelt werden. Einen Nachweis über das legal geschlagene Holz muss der Importeur vorlegen, der das Holz auf den EU-Markt bringt.

Ob ein Produkt aus legal importiertem Holz hergestellt wurde, soll nach dem Willen der EU durch eine eindeutige Kennzeichnung sichergestellt werden. Schliesslich muss auch der Verbraucher wissen, was er kauft.

Dieser Ansatz wird auch von Greenpeace und dem WWF grundsätzlich begrüsst, jedoch kritisieren sie erhebliche Mängel bei der Durchführung. So tritt das Gesetz erst in fast zwei Jahre in Kraft. Es hätte aber bereits zum 1.1.2011 umgesetzt werden können. Schwerwiegender ist jedoch der Umstand, dass die EU-Mitgliedsstaaten keine genaue Verpflichtung auferlegt bekommen, wie sie die Einhaltung des Gesetzes kontrollieren wollen.

So kritisiert auch die Life Forestry Group als Erzeuger von zertifiziertem Teakholz, dass es für Verstösse gegen das Importverbot keinen Strafkatalog gibt. Wie also der illegale Tropenholzhandel sanktioniert wird, ist derzeit noch unklar.

Immerhin werden jährlich weltweit rund 13 Millionen Hektar Wald abgeholzt. Nach Schätzungen von Experten liegt dabei der illegale Anteil bei über 40 Prozent. Gerade in der EU findet das illegale Tropenholz seine Abnehmer, da es sehr hart und überdies relativ preiswert ist.

Illegale Abholzung des Regenwaldes

Illegale Abholzung des Regenwaldes

In Afrika ist die Demokratische Republik Kongo besonders betroffen von der illegalen Abholzung. Schon im Mai hatten EU-Umweltkommissar Janez Potocnik und Kongos Forstminister Henri Djombo ein Abkommen gegen die Einfuhr von illegalem Tropenholz unterzeichnet. Demnach müssen ab Juli 2011 Genehmigungen für alle Holzimporte vorgelegt werden. Sie müssen die legale Herkunft des Holzes bestätigen. Der Kongo führt pro Jahr Holzprodukte für über 250 Millionen Euro aus, wovon die Hälfte in die EU gelange, heißt es von Seiten der Kommission.

Wenn das Gesetz in Kraft tritt und die Kontrollmechanismen greifen, ist mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Holzpreise in Europa zu rechnen. In Kombination mit dem allgemeinen politischen Bekenntnis zur FSC-Zertifizierung dürften davon vor allem die Kunden von Life Forestry profitieren. Deren Teakbäume werden durch die neuen gesetzlichen Regelungen einen weiteren Wertzuwachs erleben.

 

Life Forestry Pressebericht pdf download Importverbot für illegales Tropenholz (178,7 KiB)

 

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