Unwissenheit fördert Vorurteile
Ganz aktuell gab es in der vergangenen Woche gleich zwei Ereignisse, die vor allem die Gemüter in Deutschland erhitzten. Zum einen war dies die Diskussion um das Bahnprojekt Stuttgart 21, zum anderen war das die Umsetzung von Sparplänen im Haushalt von Ecuador.
Kontinuierlicher Ausbau der regenerativen Energie sichert Stromversorgung am Äquator
Zur ökologisch orientierten Politik des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa gehört neben dem Schutz des Regenwaldes und der staatlichen Kontrolle der Ölförderung auch die autarke Energieversorgung.
Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die konsequente Nutzung von Wasserkraft. Der Aus- und Neubau von zahlreichen kleineren Staudämmen führt zu einer flächendeckenden Ausweitung des Energieangebots. Artikel weiterlesen »
Schweizer Konzerne erhöhen Engagement in Ecuador
Zugegeben, der Lebensmittelkonzern Nestlé hat mit der Life Forestry Switzerland AG auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Doch beide Unternehmen stammen aus der Schweiz und beide engagieren sich in Ecuador. Und das aus gutem Grund. Denn sie haben die Chancen und die hervorragenden Zukunftsperspektiven erkannt und nutzen die optimalen land- und forstwirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Äquator.
Ecuador verzichtet aus ökologischen und sozialen Gründen auf die Erdölförderung im Amazonas-Regenwald
Zwar gibt es heute für den weltweiten Energiebedarf noch keine Alternative zu Erdöl, doch neben dem Wissen um die Endlichkeit dieses Rohstoffes setzt sich zunehmend auch die Erkenntnis durch, dass die ökologischen Auswirkungen auf die Natur und das Klima enorm sind.
Spätestens seit dem Untergang der BP-Ölbohrplattform “Deepwater Horizon” im Golf von Mexiko hat die Welt verstanden, dass nicht nur der Verbrauch des Erdöls, beispielsweise in Form von Benzin in unseren Autos, sondern bereits die immer kompliziertere Förderung unkalkulierbare Risiken für die weltweiten Ökosysteme darstellen.
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