Schweizer Konzerne erhöhen Engagement in Ecuador
Zugegeben, der Lebensmittelkonzern Nestlé hat mit der Life Forestry Switzerland AG auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Doch beide Unternehmen stammen aus der Schweiz und beide engagieren sich in Ecuador. Und das aus gutem Grund. Denn sie haben die Chancen und die hervorragenden Zukunftsperspektiven erkannt und nutzen die optimalen land- und forstwirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Äquator.
Rolls Royce veredelt sein Cabrio mit Teakholz
Was haben die Kunden von Life Forestry und von Rolls Royce gemeinsam? Sie lieben Teak. Doch während sich die Life Forestry Kunden im Teakanbau engagieren und damit hohe Renditen erzielen, wird bei Rolls Royce das Teak verarbeitet. Hierbei kann dann das zuvor Ersparte schnell reinvestiert werden.
Ecuador verzichtet aus ökologischen und sozialen Gründen auf die Erdölförderung im Amazonas-Regenwald
Zwar gibt es heute für den weltweiten Energiebedarf noch keine Alternative zu Erdöl, doch neben dem Wissen um die Endlichkeit dieses Rohstoffes setzt sich zunehmend auch die Erkenntnis durch, dass die ökologischen Auswirkungen auf die Natur und das Klima enorm sind.
Spätestens seit dem Untergang der BP-Ölbohrplattform “Deepwater Horizon” im Golf von Mexiko hat die Welt verstanden, dass nicht nur der Verbrauch des Erdöls, beispielsweise in Form von Benzin in unseren Autos, sondern bereits die immer kompliziertere Förderung unkalkulierbare Risiken für die weltweiten Ökosysteme darstellen.
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Galapagos-Inseln nicht mehr auf der Roten Liste der UNESCO
Als Rafael Correa im Jahr 2006 zum Präsidenten von Ecuador gewählt wurde, versprach er unter anderem die Umweltschutzaktivitäten seines Landes stärker zu fördern. So fand der Umweltschutzgedanke schliesslich sogar Einzug in die Verfassung.
In der Zwischenzeit blickt Ecuador auf eine ganze Reihe von Erfolgen auf diesem Sektor. Im Fokus stehen vor allem der Erhalt des Amazonas-Regenwaldes und der Artenschutz auf den Galapagos-Inseln.

